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Warum Latenight in Deutschland nicht funktioniert

Es gab 1995 bis zum 23. Dezember 2003 eine Zeit, in der Latenight noch funktioniert. Mit stoischer Gelassenheit sendete Sat1 Tag für Tag die Harald Schmidt Show und auch wenn die Quoten nicht berauschend waren, so wurde weitergesendet und es bildete sich eine treue Fanbasis (inkl. mir). Über Harald Schmidt konnte ich mit meinen Freunden morgens in der Schule/Ausbildung reden und auch darüber, wie schön die Crew in die Sendung integriert wurde. Wenn Zerlett lustig sein musste und man ihm gewünscht hat, dass er einfach nur Musik machen darf hat man sich mehr Bildschirmzeit mit Suzanna Novinscak gewünscht.

Damals nannte die Bildzeitung Schmidt noch Dirty Harry und es gab die lustigsten Schmidtsprüche am nächsten Tag noch zum nachlesen. Ich habe mich also gefragt, warum Latenight in Deutschland seitdem quasi tot ist.

Es gibt keine guten Latenight-Moderatoren

Schmidt war zu Glanzzeiten bösartig, sarkastisch, ironisch und intellektuell. Neben absolutem Fäkalhumor schaffte er es eine Pointe zu setzen, die ein abgeschlossenes Germanistikstudium voraussetzte nur um kurz danach wieder irgendwas total bescheuertes (im positiven Sinne) zu zeigen. Mittlerweile ist Schmidt zwar noch immer sehr lustig aber wenn man ehrlich ist, ist viel von der Bösheit verlorengegangen.

Eine zeitlang habe ich Oliver Pocher eine Latenight zugetraut aber irgendwie fehlt mir da neben der Boshaftigkeit einfach der Anspruch. Es gibt in Deutschland keine Jay Lenos oder Conan O'Briens oder Jon Stewarts - also Leute, die hochintelligente politische Statements in kleinen Zoten verpackt an das Publikum richten können.

Wobei ich da den Kabarettisten vielleicht unrecht tue. Ein Dieter Nuhr kann sowas, allerdings ist dieser mit seiner ruhigen Art schwer für diejenigen zu versehen, die abends zum Einlullen in die Sendung einschalten. Ich würde eine Mischung aus Günther Jauch und Volker Pispers mit einer Prise Raab bevorzugen. Sowas gibt's nur leider nicht. Am ehesten würde ich sowas noch Christoph Maria Herbst zutrauen.

Quoten

Latenight funktioniert nur über Quote: Ein Privatsender kann sich eine Stunde Sendezeit mit miesen Quoten nur bedingt leisten. Wenn eine treue Fanbase immer die Sendung guckt, kann man zielgruppengerechte Werbung schalten. Dafür müsste sich nur eine treue Fanbase bilden.

Repeat

Was bei den Programmplanern in Deutschland noch nicht angekommen zu sein scheint ist folgendes: Latenight ist TV zum Einschlafen. US-Latenight wird spätabends versendet um für die arbeitende Bevölkerung einen Tagesabschluss zu bilden. Jemand, der den ganzen Tag geackert hat, will politisch informiert sein, verpackt in Humor und letzten Endes noch ein wenig Promo für CDs oder neue Filme sehen. Zwischendurch muss ein aktueller Musikact laufen und währenddessen kann man als Zuschauer beruhigt einschlafen.

Gäste

Okay, für die lahmarschige Art der deutschen Promis kann man nichts. Davon mal abgesehen gibt es wenige echt interessante und dabei auch noch wortgewandte deutsche Promis, die auch wirklich was zu sagen haben. Im TV werden immer wieder die gleichen Schnarchnasen interviewt und wenn man mal ehrlich ist, interessiert der deutsche Film im Kino auch keine Sau. Da haben es die Amis mit ihren DiCaprios oder Hanks' echt leichter. Diese Leute sind Interviews gewohnt, man kennt sich und dementsprechend ist die Stimmung locker und entspannt.

Einige Dinge sind so lustig, dass die sogar über den großen Teich schwappen. Jimmy Kimmel wollte immer Matt Damon in der Sendung haben. Als er dann da war, hat er richtig witzige Sachen gemacht. Das funktioniert nur, wenn ein gewisses Vertrauen zum Moderator da ist.

Fazit

Latenight in Deutschland ist zwecklos. Solange nicht täglich um 23:00 Uhr ein intelligenter Kabarettist und Comedian das Tagesgeschehen in wohlportionierte Häppchen packt und die Standard-Gäste aller anderen Sendungen endlich mal zuhause bleiben, wird sich keine Engelke, kein Pocher, kein Schmidt, kein Raab und auch kein Nuhr vernünftig etablieren können.

Author / Datum:
Marc Shake • 21.12.2009 - 18:30
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fernsehblogger

Wie man mit ableton seine bitch up smackt

Liam von The Prodigy ist ein Meister am Sampler. Jim Pavloff hat hier mal ein Video gezaubert, dass den Track "Smack my Bitch Up" von The Prodigy komplett analysiert.

Nachdem man das Video gesehen hat, kann man sich den Track also selbst in Ableton zusammenbauen.

Ich werd's mal mit Renoise probieren ;)

  • Thankies Shaun
Author / Datum:
Marc Shake • 19.12.2009 - 09:44
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Musikproduktionremix

Klassische Musik mit Renoise

Immer wieder wollen Kritiker von Trackern mir erzählen, dass man mit Programmen wie Renoise nur Techno oder Trance machen kann. Immer wieder wird darüber geredet, dass ein Cubase ja viel professioneller sei und Renoise in einem Tonstudio nichts zu suchen hat.

Mal davon abgesehen, dass etablierte Künstler wie Depeche Mode oder Skinny Puppy Renoise für ihre Produktionen benutzen steht Renoise, wenn man sich drauf einlässt, einem Cubase in NICHTS nach.

Author / Datum:
Marc Shake • 17.12.2009 - 07:59
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Renoise

Deejay Contest

Auf dem Musikerblog Delamar.de habe ich heute erfahren, dass seit heute ein internationaler DJ-Contest im Gange. Die meistkommentierten Sets werden ins Finale kommen und man kann bei einer weltweit anerkannten Bookingagentur gesigned werden.

Prinzipiell find ich die Idee ja gut. Ehrlich.

Mein Problem ist, ich mag DJ-Contests nicht. Ich selbst bin ein sehr guter Hardstyle-DJ aber mit massenkompatiblen Zeugs wie House oder Black hab ich so meine Schwierigkeiten. Das liegt nicht daran, dass ich sowas nicht auflegen könnte sondern vielmehr daran, dass ich sowas gar nicht auflegen mag. Klar, irgendwie bin ich da auch Hure und spiel das Zeugs auch so aber meine Leidenschaft gilt nunmal der härteren Styles.

Bei Delamar.de hab ich auch meinen Senf dazu abgegeben: Ein massenkompatibler guter DJ wie Guetta kriegt definitiv mehr Kommentare als ein technisch einwandfreier Carl Cox. Cox ist definitiv der bessere DJ, hätte aber keine Chance... Vermutlich...

Author / Datum:
Marc Shake • 15.12.2009 - 18:15
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Linktipps

RTL entdeckt Offensichtliches

Hui. Da hat RTL gestern abend bei Extra mit Birgit Schrowange ja wieder mal eine heisse Story ausgegraben: Es gibt Internetbuden, die mehrere Onlineshops besitzen und dort ihre Produkte mit verschiedenen Preisen verkaufen. Beispielsweise vertickt Compuland die gleichen Artikel wie Mindfactory. Und beides gehört Mindfactory, sowohl Compuland als auch der Mindfactory-Shop. Der einzige Unterschied sind die Preise.

Der normale RTL-Zuschauer ruft nun "SKANDAL" und "BETRUG" oder sowas. Dabei ist sowas völlig normal und vor allem absolut kein Betrug oder Skandal. Es ist standard, dass Händler ihre Artikel unter verschiedenen Namen verkaufen. Ein typisches Beispiel sind die Tütensuppen von Knörr, die dann unter der Marke "Glut und Glünstig" billiger vertickt werden, obwohl es derselbe Artikel ist. Das Konzept dahinter nennt sich übrigens "Handelsmarke".

Das gleiche wie Compuland und Mindfactory macht übrigens auch Media-Saturn, denn dort gibt's den Mediamarkt und den Saturnladen. Alles mehr oder weniger unter einem Dach. :) Media-Saturn wiederum gehört zur Metro Group, zu der auch Real,- oder Kaufhof gehört.

Das bedeutet: Ich kauf mir nen TV bei Mediamarkt, weil der da billiger ist als bei Saturn. Ach nee, ich geh zu Real,- da ist der noch billiger.

Wie auch immer, das Geld für das Gerät geht an Metro.

RTL verheizt übrigens die News auch unter dem Namen ntv. :)

Author / Datum:
Marc Shake • 15.12.2009 - 18:01
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fernsehblogger
Werbung Deutschlands umfangreicher Musiknotenversand

Ringing the Bells Weihnachtslied

YT Direktbells

Author / Datum:
Marc Shake • 15.12.2009 - 08:21
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Teh Interwebz

Das Supertalent oder die Suche nach einem Schicksal

Ich finde Castingshows eigentlich beschissen, was aber in erster Linie daran liegt, dass dort nur Sänger auftreten und ich der Meinung bin, dass eine gute Stimme allein noch keinen Star ausmacht. Das ist vergleichbar mit nem sehr guten Drummer, der allein aber auch noch keine guten Songs performen kann. (Er spielt ja "nur" Drums oder singt nur.)

Deshalb mag ich das "Supertalent". Dort treten teilweise Leute auf, die auf Ihre Art was wirklich originelles können. Thereminspielen oder meinetwegen sogar Kunstfurzen. Man muss nicht jedes Talent gut finden aber es ist faszinierend, was Kehlkopfgesang ist oder wie genial einige ihre Körper unter Kontrolle haben. Und ja, es gibt auch sehr talentierte Sänger da draußen.

Allerdings gibt's ein Problem bei Das Supertalent, welches die gesamte Sendung ad absurdum führt. Das Problem ist das Publikum.

Wieso werden echte Talente nicht weitergewählt? Du kannst als angehendes Supertalent nur dann gewinnen, wenn du eine tragische Geschichte hast: Sei fast blind oder hab nen toten Vater oder habe alles verloren und nur noch die Musik. RTL sorgt für den Rest und vermarktet dein Schicksal als 5 Minütiges Kinoepos mit dem unvermeidlichen Forrest-Gump-Theme von Silvestri unterlegt. Deine Tränen werden per Adobe-After-Effects noch ein wenig deutlicher retuschiert und ein geniales Postprocessing sorgt für deine Trauergeschichte in HDTV.

Als fröhlicher Oldenburger ohne Nennenswerte Blessuren hast du keine Chance beim Publikum. Auch wenn die Halle vor Spaß fast explodiert und du einen soliden Auftritt hingelegt hast. Wenn du echte Massenkompatibilität hast, immerhin trittst du schon seit Ewigkeiten mit deiner Band auf. Wenn du es schaffst Contemporary Adult so umzubauen, dass es geil und Unique klingt. Das alles reicht nicht, wenn dein Kind nicht zufälligerweise gerade krepiert oder deine Mutter einen tennisballgroßen Hirntumor hat.

Dabei gibt sich RTL ja schon Mühe, auch in einer fröhlichen Vergangenheit irgendwas zu finden, was man tränentechnisch vermarkten kann. Da wird Silvestris Song unter Slow-Motion-Tanzeinlagen gelegt und eine Offstimme sagt: "Wir müssen fit bleiben, der Sport ist unser Kapital". Das Tal bei Kapital wird mit einem ominösen Reverb-Delay unterlegt und schon klingt dieser banale Satz total drama-baby.

Shakey's Summary:
Das Supertalent ist eine unterhaltsame Show aber wirkliche Talente werden dort nicht gefunden. Was man dort findet ist sind persönliche Schicksale, die absolut nichts im TV zu suchen haben. Letztendlich befriedigt diese Sendung auch nur den Wunsch des Volkes nach Fremdschämen und widerlicher Ausschlachtung von persönlichen Geschichten. Talent ist bei allen Halbfinalisten definitiv vorhanden aber die meisten kommen halt aus normalen Verhältnissen und haben normale Probleme, die nicht für einen traurigen Miniclip reichen.

Author / Datum:
Marc Shake • 14.12.2009 - 19:46
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fernsehblogger

Das Fernsehen ist doch sowas von tot

Der Skychef geht und die Frage bleibt: Was bringt mir Pay-TV?

DWDL zitiert Skychef Williams: "Wir waren zu ambitioniert" und ich stelle mir wirklich ernsthaft die Frage nach dem SINN von Pay-TV. Mir ist nicht klar, wofür ich Pay-TV nutzen kann, wo der Mehrwert gegenüber der (Online-) Videothek liegt oder warum ich nicht einfach nur die Zusammenfassung vom Sport im Free-TV anschauen kann...

Meiner Meinung nach ist das Fernsehen tot. Und wenn nicht tot, dann zumindest in den letzten Zuckungen.

Ich und meine Frau haben gestern abend versucht, so'n Bißchen Promi-Kochduell zu gucken. Nach gefühlten 100 Werbeblöcken innerhalb von 10 Minuten haben wir aufgegeben. Das liegt vielleicht nicht daran, dass Vox viel Werbung gezeigt hätte, vielmehr sind mein Schatz und ich beide begeisterte DVD-Sammler und eigentlich gucken wir Serien und Spielfilme nur noch via Silberling. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man hat Pinkel- oder Raucherpausen, wann man will und man kann die Serie in einem Rutsch weg gucken. Spielfilme sind ungeschnitten und die fiesen "Teaser" im unteren Bildschirmdrittel bleiben auch aus.

Bonusmaterial und natürlich das gute Bild und der saubere Ton sorgen für einen entspannten DVD-Abend zu zweit.

Dagegen Pay-TV: Die Filme dort gibt's alle schon seit einiger Zeit auf DVD (das heißt, Schatz oder ich haben den Film schon) und der Film kostet extra. Ich erhalte den Film nicht für immer und Bonusmaterial gibt's auch nicht. Klar, HDTV wäre möglich aber wir haben keinen HD-Fernseher, weil unser TV für DVD völlig ausreicht. Die neusten TV-Serien wären das einzige, was vielleicht für Pay-TV sprechen würde aber da die meisten Serien auf Internetportalen gestreamt werden können, lohnt sich das auch wieder nicht. Und ich meine keine illegalen Angebote: viele Serien kann man auf den Videoportalen der TV-Sender einfach so angucken.

Und US-Serien guck ich über nen US-Proxy auf Hulu.

Also: Was bringt mir Pay-TV?

Author / Datum:
Marc Shake • 14.12.2009 - 19:46
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fernsehblogger

Neue Renoise Version als Beta verfuegbar

Taktik und seine Jungs sind einfach zu schnell. Seit gestern abend gibt's ne closed Beta vom besten Musikprogramm der Welt namens Renoise. Diese Version beinhaltet alle Features, die das Programm so unglaublich intuitiv machen. Davon mal abgesehen ist Renoise für MAC, Windoof und natürlich auch Linux verfügbar und kann alle Stärken des jeweiligen Betriebssystems voll ausnutzen (AU/VST bei Mac, VST bei Win, Ladspa bei Linux).

Die Featureliste liest sich übrigens wie die heilige Schrift, nur besser da der ganze Negativkram wie Apocalypse nicht vorhanden ist.

+ Pattern Matrix:

In Renoise you build your song from the bottom up. The workflow is
based on patterns, lines, and the details in between. Something that
gives an overview from the top down, a birds eye of view of the song,
has been missing so far.

The new Pattern Matrix ingeniously solves this problem the Renoise
way: without radically changing the nature of Renoise, the tracker.

Patterns and Tracks are divided into Blocks that can be moved around,
providing the ability to manage the flow of the music instantly and
easily. It's a natural evolution to the product, and quite frankly it
just damn cool.

Here are some Pattern Matrix features at a glance:
- Overview of all notes in the song over multiple patterns (see
what's happening in your song, when and where)
- Ability to select, drag & drop, copy, paste, clone and insert
blocks into multiple tracks or pattern selections.
- Fully keyboard driven. It can be just like the pattern editor,
if that’s what you are into.
- Extension to the pattern sequencer, thus visible next to and with
the Pattern Editor or Mixer
- Fully optional (no need to use it, when you don't need it)
- Ability to mute parts of your song, without the need to create new
patterns. Useful when playing livesets or to develop patterns in
real time (create full arrangements or "drafts" from a single pattern
with just a few clicks)
- User definable colors for tracks, which are also visible in other
parts of Renoise (like the pattern editor) for better overview,
grouping
- Resizable columns and rows lets you see more at once, or visualize
more detailed content previews
- Easily see repeating content (spot variations over multiple patterns)
- Single track mode, focus your attention on a particular column


+ Cross Track Routing For All "Meta Devices"

Renoise’s Meta Devices, effects that modulate/control other parameters
like the "LFO Device" or "Hydra", can now be chained to parameters in
other tracks.

This way you can control multiple devices on multiple tracks at the
same time with a single slider (using our "Hydra Device" for
instance). Or use a "Key Tracking" device to modulate parameters from
key input in another track.

In essence, you can now connect & modulate all parameters with all
others, making your tracks interact where ever you want them to.


+ Vastly Improved MIDI Mapping

Nearly everything in Renoise can now be mapped to a MIDI controller.
Start/stop buttons, patterns, tracks, sequence navigation or track
muting/soloing... Anything you need in a live session, or simply want
mapped, is easier than ever to achieve.

Besides being able to map more MIDI, there are also plenty of other
improvements:

- Notes can now be mapped to parameters (e.g. switch a Cutoff
value between two settings)
- A MIDI Note or Controller can be mapped to multiple parameters /
actions in Renoise now (e.g. for cross fading - or mute/un-mute
several tracks at once with one click)
- Context sensitive, intelligent mappings: You can set up mappings
to do things with the currently selected device or track. This way
you can use your MIDI controller hand-in-hand with the mouse or
keyboard, and don't have to map every single parameter for every
existing FX manually...
- New overview of already set up mappings with the ability to clear
and remap/adjust existing mappings


+ Instrument Grabber

Just like Renoise's versatile "Render Selection To Sample" feature,
the Instrument Grabber allows you to create sample based instruments
from any VSTi or AU plugin instrument.
Extremely useful to free up your songs from plugin dependencies, or
just to extend your sample library with sounds from your favorite
plugin instruments.

The instrument grabber features:
- replace or create multiple instruments with custom batch settings
- replace/unload the plugin instrument in the whole song, or create
new instruments
- create single or multi-sample instruments from a range of notes
with specified sampling step (specify how many samples to capture)
- smooth auto looping via crossfading, or a customizable note, tail
duration with auto cropping or fading


+ A Bunch of New Internal Effects

- Cabinet Simulator Audio FX
A truly excellent, yet simple to use Guitar & Bass Amp simulator
with 18 different cabinet models, a nasty tube, and an EQ.
Highly recommended, not just for guitar or bass sounds.

- Stutter Audio FX
Basically this thing just repeats whatever you throw at it. But, by
having total control over the repeat rate and time alignment of
the repeats, you can easily add variations for drums, or create
strange stutter like effects.

- *Signal Follower Meta Device
The Signal Follower listens to incoming audio from a track, and
transfers this signal to any automation parameter. This allows you
to create sidechain like effects for !any! FX parameters, not just
Compressors. Or add Auto Wah-Wah effects and much much more.

- *XY-Pad Meta Device
This device lets you link two parameters onto a sweet looking X/Y
pad. In combination with "*Hydra" devices, this thing is extremely
useful for preparing and performing Live sets.


+ Some Audio Engine Motor Oil

We've finished the transition from our legacy tracker tick base
timing. These final transitionary optimizations have resulted in
better overall performance of Renoise's Audio Engine (up to a 10%
boost, maybe even 20% on some old machines like a G4).

These changes also result in better standards compliance for VST/AU
compatibility: The "static buffer" compatibility option for VSTs, AUs
will less often be needed now.


+ Improved Plugin delay compensation

Renoise will now more accurately respond to real time playback with
PDC enabled: notes that you're playing/recording with your keyboard,
while the song is running. This makes it much easier to record &
improvise, even when using loads of delay causing plugins.


+ Audio Plugin Crash Guards for OSX

Just like on Windows, when a plugin does something bad, Renoise on
OSX will try to "recover" from such disasters, and show an error
instead of letting the plugin crash the system.
This way you can know which plugin caused a crash and also get the
chance to remove the buggy plugin, backup your song. Of course, this
could also save your ass in a live gig...


+ MIDI Chord Mode Recording

Recording notes into patterns with the MIDI keyboard, will now create
chords, automatically. Just like when holding down the Shift key in
the Pattern Editor to "enforce" chords.


+ MP3 Loading Support on Linux

On Linux you can now import MP3 files in Renoise with libmpg123.
OGG, Flac and other formats don't need any external components
installed. On OSX and Windows MP3 files have always been supported
with Quicktime installed.


+ Loads of User Interface Cosmetics, Tons of Small Workflow Improvements

Renoise got a small face lift. It gives veterans a better overview
and new users more consistent UI experience.

The most noticeable changes are the cleaned up transport panels.
Additionally, Pattern related options & settings are now in a new bar
next to the pattern. Rarely used functions are now in a new menu
named "Options" at the top.

Some examples for other GUI & Workflow related changes are:
- FX devices can now be minimized in the DSP chains
- Meta device routing (also for the new cross track routing) are
now visualized in the mixer for the currently selected FX
- The sample recording dialog can now also be shown outside the
sample editor
- Automation envelopes will now properly snap & show bipolar parameters
- All context menus got cleaned up, and you can also set/change the
keyboard focus this way
- Double clicking on parameters name will reset the parameter to its
default value
- Added "Save Sample" & "Save Instrument" shortcuts to the context
menus (so you don't have to use the Disk Browser)
- Added Delete "Unused Tracks" and "Delete Unused Samples in
Instruments" actions to the edit menu
- The keyboard preferences pane now have an "All" entry, which simply
shows all mapped keys, independent from the focus
- You can now create up to 8 effects columns in the pattern editor
- ...a plethora of small tweaks, here and there...

Speziell das "Instrument Grabber Feature" ist ein richtiges Alleinstellungsmerkmal. Angenommen du hast ein VSTi und willst davon Samples machen, dann kannst du einfach den Instrument-Grabber nutzen und Renoise bastelt dir entsprechende Samples daraus.

Ich hab Renoise bei Version 1.28 gekauft und muss jetzt erst eine neue Lizenz beziehen. Renoise 1.28 beinhaltete alle Updates bis einschliesslich Version 2.2. Da es keine Version 2.2 geben wird, muss ich also nun für lächerliche 39 Euronen auf die Version 2.5 updaten. Damit hätte ich allerdings auch wieder alle Updates bis Version 3.5 drin.

Author / Datum:
Marc Shake • 11.12.2009 - 19:58
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Renoise

Qualitaetsmerkmale Tonstudios

Heimstudios sind dank immer leistungsfähigerer Rechner immer mächtiger. Die Herstellungskosten für Mischpulte und Effektgeräte wirken sich positiv auf den Verkaufspreis aus und auch Dämmstoffe sind mittlerweile schon recht erschwinglich.

Dennoch ist das Heimstudio kein echtes Tonstudio. Wenn man zu 100% digital arbeitet wie ich, dann geht's ja noch so einigermassen, einen sauberen, transparenten, dynamischen Sound hinzukriegen. Ich muss ja kein Gerät aufnehmen, die "Verkabelung" ist intern in der DAW geregelt und es gibt keinerlei "Verlust".

Für Bands ist der Besuch im Tonstudio allerdings unerlässlich. Mithilfe von guten Mikrofonen und der Lektüre von Blogs wie meinem oder dem Magazin Delamar lernt man schnell einige Kniffe und Tricks, wie man bestimmte Instrumente oder auch Vocals vernünftig aufnimmt. Dennoch kann kein "Heimstudio" mit einem echten Tonstudio mithalten. Das liegt daran, dass der Tonmeister in der Regel einiges an Erfahrung hat, die durch Berufserfahrung erarbeitet wurde. Am besten lässt sich das vielleicht mit sowas wie Tapezieren vergleichen: Jeder kann eine Tapete an die Wand kleben aber nur bei einem echten Maler sind die Nähte perfekt, von der Arbeitsgeschwindigkeit mal ganz abgesehen.

Echte Studios sind als Räumlichkeiten auch komplett anders ausgelegt. Das geht teilweise sogar soweit, dass Türen mit Quartzsand gefüllt sind, um den Schall komplett zu isolieren, von 60 Tonnen Sand auf dem Dach mal ganz abgesehen. Holzlamellen oder massive Plexiglasscheiben und sogar die Form des Aufnahmeraums tun ihr übriges. Es ist tatsächlich so, dass du einen Raum betrittst und deine Stimme schon OHNE EQ komplett anders klingen kann.

Die Suche nach einem Tonstudio ist problematisch und die Aufnahme in einem Studio erfordert Mut. Und Geld.

Tonstudiobesitzer lieben Musik aber man darf nicht vergessen, dass es deren Beruf (und Brötchenquelle) ist, Bands aufnehmen zu lassen. Ein guter Studioinhaber ist auch ein guter Kritiker. Ich habe schon Drummer weinen sehen, weil der Tonmeister ihm gesagt hat, dass seine Qualitäten für eine Schulfete reichen, für eine Aufnahme aber total für den Arsch sind, weil er unausgewogen spielt und im Vergleich mit dem Metronom irgendwann total hinterher hängt.

Ein gutes Studio sucht man sich aus, indem man sich selbst vorher folgendes fragt:

  • Warum will ich überhaupt aufnehmen?
  • Will ich eine CD produzieren?
  • Bin ich bereit, hohe Aufnahmekosten zu zahlen? (Immerhin hab ich ja schon viel Geld für mein Instrument ausgegeben)
  • Sind alle Mitglieder meiner Band gut?

Den Studiobesitzer sucht man sich nach folgenden Kriterien aus:

  1. Referenzprojekten: Hat er sowas ähnliches, wie unseren Sound schonmal aufgenommen?
  2. Wie kommt man mit dem Typen klar? Ist der nett, versteht der uns?
  3. Womit nimmt wird aufgenommen? Was steht da an Technik rum?
  4. Was kostet ne Session

Ja, die Frage nach dem Geld ist absichtlich am Ende gestellt worden. Ich sehe das so: Man hat als Musiker die Chance, sich voll in die Karriere reinzuknien, ein super Instrument zu kaufen und dann auch für seinen Traum wirklich was auszugeben. Natürlich muss man dem Studioheini kein Geld in den Rachen schmeissen aber man sollte sich schon darüber im klaren sein, dass der Mann das professionell macht. Im Idealfall sollte man aushandeln, was man anzahlt und was nach der Fertigstellung des Masters dann noch gezahlt werden soll. Da Musik als Kunstform nicht einfach nur "gut" oder "schlecht" ist, sollte man sich mit einfachen Worten über die Qualität der Aufnahmen unterhalten. Das ein "Smells like Teen Spirit" komplett anders klingen muss als ein "Flohwalzer" ist wohl klar.

Author / Datum:
Marc Shake • 10.12.2009 - 20:18
Categories
Musikproduktion


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Ich sags dir, wenn irgendwann wieder ein Meteorit von der Gr��e von dem der die Dinosaurier ausgerottet hat auf die Erde knallt, dann sind wir GEEKS die Einzigen die �berleben werden ... denn wenn die Sonne von der Asche verdeckt wird sind wir in unserem Element