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Edge of Darkness

Whohoo!
also - eigentlich war mein Plan, nur noch über Musikzeugs zu bloggen. Eigentlich heisst aber ja bekannterweise, dass man zwar was sagt aber von der Norm dann doch wieder irgendwie abweicht. Und da ich Filme nunmal liebe, quasi eine echte Obsession für Filme habe, muss hier die Rubrik Filmtipp doch wieder rein. So nach und nach wird's hier also doch wieder aufweichen aber hey: Es ist mein Blog, da kann ich jawohl machen, was ich will oder? ;)

Der erste neue Filmtipp lautet: Edge of Darkness und der Trailer sieht sehr vielversprechend aus. Hauptdarsteller ist MEL GIBSON, Regie führte MARTIN CAMPBELL.

Niemand spielt den verzweifelten, leicht irren Actioner besser als Mel. Beste Beispiele sind dafür logischerweise MadMax und natürlich Payback. Mein persönlicher Lieblingsstreifen mit Mel Gibson ist allerdings Fletchers Visionen.

Martin Campbell ist der Regisseur von Casino Royale, dem besseren der neusten Bond-Teile. Auch Pierce Brosnan hat Campbell zu einem soliden Bond-Einstieg verholfen, war er doch auch Regisseur von GoldenEye. Und niemand kann sagen, dass die Zorro-Filme mit Antonio Banderas wirklich schlecht sind. Action ist immer da und der ein oder andere coole Spruch fällt da ja auch.

Nun also Edge of Darkness. Der erste Film von Gibson seit immerhin 7 Jahren und wenn man dem Trailer glauben darf, hat Gibson noch immer mächtige Cochones.

Author / Datum:
Marc Shake • 22.10.2009 - 18:01
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movieblog

Scheiss auf Internet und mach Musik

Gerade im Amateurbereich reden Musiker zuviel. In Foren wird wild herumdiskutiert und teilweise auch sehr wild gebashed. Es werden geradezu Glaubenskriege darüber geführt, ob Logic nun besser ist als Cubase oder ob man doch lieber bei FL-Studio oder auch Renoise oder Reason bleiben sollte. Der Song an sich wird nicht aufgrund der Musik gelobt sondern es wird darüber sinniert, dass man an der Stelle mit dem EQ hätte anders arbeiten müssen. Die technische Seite eines Songs wird komplett auseinandergenommen und sobald irgend so'n Heini mitbekommt, dass der Songautor zufälligerweise dasselbe Programm genutzt hat, wird darüber diskutiert, dass man das ja so und so hätte besser machen können.

Für Newbies und auch Profis sieht das immer sehr lustig aus. Okay, für Newbies sieht's eher erschreckend aus denn die Musik rückt in solchen sinnfreien Diskussionen immer in den Hintergrund und - wenn man mal ehrlich ist - den Profis ist es völlig wurscht, wie Musik produziert wird. Warum sonst ist es so schwierig, wirklich mal eine Meinung von nem angesagten internationalen Tontechniker in nem Forum zu finden?

Die Antwort darauf ist so einfach wie offensichtlich: Musiker machen Musik und hängen nicht tagaus tagein in irgendwelchen Foren herum. Manchmal ist es tatsächlich besser, im stillen Kämmerlein zu sitzen und einfach mal Musik zu machen.

Beispiele

Nehmen wir mal so einen Typen wie Wolfgang Amadeus Mozart: Wenn dieser Mann ICQ oder ne Facebook-Seite gehabt hätte, wäre er ständig davon abgelenkt gewesen und hätte uns nicht mit richtig tollen Liedern versorgen können.

Guckt euch doch mal um: Wieviele professionelle Musiker sind denn wirklich aktiv im Internet und tauschen sich so über VST oder Kompressorzeugs aus wie unsereins das ja allzugern tut? Genaugenommen keiner. Klar, es gibt bestimmt den einen oder anderen Musiker, der wirklich gut von seiner Musik lebt und auch in den Charts immer weit oben ist aber ich glaub wirklich nicht, dass ein Robbie Williams über bestimmte Singtechniken philosophiert oder ein Klaus Jankuhn oder Dieter Bohlen seine Tricks verrät, wie er einen bestimmten Sound gebastelt hat. Das sind Musiker, die haben für diesen ganzen Webquatsch keine Zeit.

Fazit

Wenn ihr mit eurer Musik was erreichen wollt, schert euch einen Dreck um das Interwebz. Ich hab zum Beispiel unter Windows komplett alles Netzwerkzeugs ausgeschaltet und nutze meine Windows-Installation ausschließlich nur noch zum Musikmachen. Wenn ich ins WWW will, muss ich erst nen Neustart machen und Ubuntu hochfahren. Da kann ich zwar auch musikmässig so einiges reissen aber die meiste Zeit mach ich da wirklich nur noch Interwebz.

Author / Datum:
Marc Shake • 21.10.2009 - 23:57
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Teh InterwebzMusikproduktion

Links II

Wieder einmal gibt's nicht zu schreiben aber jede Menge abgefahrenes Zeugs gibt es dafür schon: Eine neue Linkliste mit Informationen zur Musik­produktion oder einfach nur zu Blödsinnigem, was so in den weiten des Interwebz herumfliegt.

[Hosenscheisser Youtube direkt]
So'n Typ geht vermutlich zu nem Vorstellungsgespräch und um ihn rum werden alle erschossen. Natürlich nicht in echt - aber der Fraggle da macht sich vermutlich wirklich vor Angst nass. Und das ist auch nicht lustig. Also gibt's hier eigentlich nur ein total unlustiges "versteckte-Kamera-Video" über nen Japaner, der aber so richtig verarscht wird. via: MC Winkel
[Das sprechende Piano]
Dank unseres Gehirns, das immer mal wieder versucht, aus Fragmenten was sinnvolles zu basteln und dank einer sehr schlauen Sprachsynthese klinkt ein normales analoges Klavier wie ein sprechender Mensch. Das ist nicht unbedingt sinnvoll, für Musik sogar total ungeeignet aber irgendwie dann doch mehr als faszinierend. via: Delamar.de
Monty Python bei Jimmy Fallon
Die beliebte Komikertruppe aus England und Amerika (ja, Gilliam ist Ami) war fast in fast kompletter Besetzung bei Jimmy Fallon. Nicht da war Michael Palin, da der mal wieder irgendwo rumfährt und Chapman hat sich leider auch nicht exhumieren lassen. Davon mal abgesehen, hat Jimmy es bei den Pythons da richtig schwer. (irgendwie mal bei Twitter gefunden)
Javascript-Experimente u.a. auch für Google Chrome
Auf dieser Seite ist das edelste und schweißtreibendste an Javascript-Zeugs versammelt, dass es so gibt. Mit dem Internet-Explorer sollte man die Seite am besten gar nicht erst aufrufen, weil der das eh nicht geregelt kriegt. Mit nem echten Browser geht das allerdings problemlos. Alle hier genannten Browser sind besser als der Internet-Explorer. Sogar Chrome, obwohl das eine Datenkrake ist. Und ja, ich kenn auch Iron, aber den mag ich irgendwie auch nicht.
d-worx - Fotograf und Videokünstler
Mein Kompadre Dirch, der hier ja auch so ab und an seinen Senf abgibt fotografiert Menschen und Zeugs. Unter anderem hat Dirch ja auch unsere Hochzeit auf SD-Karte gebrutzelt. Der kann schon was, der Mann.
Author / Datum:
Marc Shake • 20.10.2009 - 18:01
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Linktipps

Google Me

'Jim Killeen' ist ein Indie-Filmacher, der sich selbst gegoogled hat. Natürlich gibt's mehrere Jim Killeens. Ich hab mich selbst auch schonmal gegoogled, einer von den Marcels ist irgendwie als Fotograf tätig, einer macht noch irgendwas und wieder anderer macht wieder sonst was.

Diese Doku über den Jim Killeen, der sich selbst googled ist erstens superinteressant und zweitens auch ziemlich genial.

Author / Datum:
Marc Shake • 17.10.2009 - 23:49
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Teh Interwebz

Review zu nem Remix von mir

Wie ihr ja wisst, hab ich für Massiv in Mensch nen Remix für den Song "Bitterfeld" gemacht. Ein anderer Remix ist noch in der Pipeline, der "Against all Odds" heisst. Vom Stil her bin ich da aber komplett anders rangegangen, bei AAO handelt es sich um eine echte, reelle Rockballade. Mit dem Stil, den ich hier also sonst so propagiere, hat der Remix so gut wie nichts zu tun.

Remixen liegt mir, mein Bitterfeld-Remix kam jedenfalls gut an, wie das Review von Side-line ja beweist:

Hervorhebungen von mir

We already reviewed this latest release of Massiv In Mensch a few months ago now. Originally released on Artoffact Records "Hands On Massiv: The Remixes" has been licensed to Advoxya Records. After the digital version, available on Artoffact, we now get a physical copy on the European continent.

The tracklist remains identical featuring 12 remixes from this German techno-body act taken from previous releases and compilation plus a few exclusive items as well. Remixes were executed by the band themselves, and also by some label mates like Individual Totem, Standeg, Headscan and Implant. The result is a rather interesting approach of the original 'dance-body' songs of the band.

Standeg realized an amazing remix of the "History"-song (originally released on the "Clubber Lang"-cd). This remix is a complete metamorphosis of the original version where dance vibes were mixed by astral tunes. It ends in a kind of trance style, but different from the one we've been used to hear by Massiv In Mensch.

Another interesting cut is the harder and faster remix of "Bitterfeld" (also originally released on the "Clubber Lang"-cd) by Marc Shake. I really enjoyed the techno bleeps and vocoder effect on the vocals.

Massiv In Mensch did some remixes as well. They opened the album with remixes of "Der Kotzbrocken" (released on the "Die Rein"-album") and "Dark Rave" (released on the "Menschdefekt"-album). The remix of "Dark Rave" isn't terribly inspired by the "Der Kotzbrocken" sounds ultra commercial and even comes close to pure dance music. Individual Totem probably wins the award for most experimental remix of "Green".

Implant surprised me a bit by a less inspiring remix of "Radius 17 M" (originally released on the "Menschdefekt"-album) while DJ Nightflyer ending the album with a hard punching remix of "Toast" (again from the "Clubber Lang"-album) reminds us how rave music must sound like. There's a lot to experience on this album and it has been definitely a good idea after all these album to get this kind of release. (DP:7)DP.

Wenn Du nen Remix brauchst, kontaktiere mich doch einfach! Ich mach das gerne, hab schon ganz andere Leute auch bootleg-mässig schon geremixed. Irgendwo in den tiefen des Internets gibt es total kranke aber geile Remixes von mir, die ich hier aus Gründen von GVU und Gema nicht veröffentlichen darf.

Author / Datum:
Marc Shake • 17.10.2009 - 22:59
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remix
Werbung Deutschlands umfangreicher Musiknotenversand

Gewinne ein Netbook

Bei Renoise kann man derzeit ein feines Netbook von Indamixx gewinnen. Man muss nur bis zum 25.10.2009 einen Song mit Renoise basteln, der auf dem Netbook problemlos abgespielt werden kann. Da es sich eben um ein Netbook handelt, ist die CPU etwas "schwachbrüstig".

Mehr Infos auf der Gewinnspielseite:Gewinne ein Netbook

Author / Datum:
Marc Shake • 17.10.2009 - 22:09
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Renoise

Musikproduktion am PC

Musikproduktion am PC ist heute wesentlich einfacher als noch vor 10 Jahren. Damals gab es viele Faktoren, die einen davon abgehalten haben, semiprofessionelle Musikproduktion überhaupt durchzuführen. Damals benötigte man entweder zwingend eine Band mit vielen talentierten Musikern oder aber eine Menge Hardware, die sauteuer und gleichzeitig ziemlich schwer zu bedienen war. Die PCs wurden aber mit der Zeit immer schneller und dank Standards wie VST, LADSPA oder auch AU kann man mittlerweile fast jedes Instrument als Plugin im Sequenzer benutzen.

Dieser Artikel beschreibt dir nun, was du alles benötigst, um selbst (elektronische) Musik zu produzieren. Wenn du fit an der Akustikgitarre bist und von Techno oder Trance gar nichts wissen willst, kann dir dieser Artikel dennoch wertvolle Informationen geben, damit du deine Sachen aufnehmen kannst und digital aufbereiten kannst.

Dieser Artikel ist teil einer Serie, die kontinuierlich ausgebaut wird. Nach und nach werde ich die entsprechenden Links freigeben und die Artikel einstellen, sobald sie fertig sind. Hier nun erstmal das Inhaltsverzeichnis:

Was genau ist Musikproduktion

Im Grunde ist Musikproduktion die Erschaffung von Musik. Es klingt wenig ideologisch aber eigentlich ist Müllproduktion die Produktion von Müll als Rest und bei der Musikproduktion bleibt halt Musik übrig. Im Normalfall will man natürlich nicht, dass die Musik Müll ist aber 10 von 20 Songs, die du selbst vielleicht noch okay findest werden von anderen als Müll empfunden. Das ist nicht schlimm, Geschmäcker sind ja verschieden und andere 10 Leute denken vermutlich, dass du denen gerade den geilsten Song aller Zeiten gezeigt hast.

Musikproduktion ist also nur die Erschaffung von Tönen, die irgendwie zusammen einen Sinn ergeben. Das alles zusammen klingt gut und das Endergebnis löst beim Zuhörer irgendwelche Gefühle zwischen Befriedigung und Brechreiz aus.

Wikipedia sagt auch, dass der Musikproduzent die Band motiviert und selbst auch als Komponist künstlerisch tätig sein kann. Ich denke, da wir uns hier ja einig sind, dass DU nen Song produzieren willst, kann der "Komponist", "Toningenieur" oder "Motivator" bzw. "Konzertveranstalter" erstmal vorläufig aussen vor gelassen werden.

Das Heimstudio

Das Heimstudio ist quasi dein Reich. Es ist der Kommandostand, die Brücke, die Schaltzentrale der Macht. Es ist - wenn du gerade mit Musikproduktion anfängst - nichts anderes als dein Schlafzimmer. Auch das klingt erstmal ziemlich demotivierend, andersrum haben Bands wie Metallica oder Avril Lavigne ihre besten Tracks im Hotelzimmer auf nem Diktiergerät aufgenommen oder sogar die Noten auf nem Bierdeckel notiert.

Der Vorteil von einem Schlafzimmer-Studio ist natürlich, dass der Weg zum Bett nicht so weit ist.

Der Nachteil vom Schlafzimmer-Studio ist: Richtig krach machen geht nicht unbedingt.

Analoge Instrumente aufnehmen

Analoge Instrumente aufnehmen ist eigentlich schon eine schwierigere Sache aber da viele Tutorials eigentlich immer nur auf den Digitalkrams eingehen möchte ich zumindest versuchen, dir klarzumachen wie du deine Gitarre oder dein Klavier ansatzweise vernünftig aus den Rechner bekommst.

Natürlich kommt jetzt der Moment, wo du dir überlegen musst, was du für ein Mikrofon ausgeben willst: Billigmikrofone kriegst du beim "Blödhändler" für ein paar Eurofuffzig aber diese Dinger neigen dazu echt beknackte Aufnahmen zu liefern. Je nachdem, wie ernst es dir also mit der Aufnahme deines Klaviers oder deiner Gitarre ist, brauchst du also mindestens ein gutes Mike und nen Ständer. Das hat hier ausnahmsweise mal nix mit Sex zu tun aber wenn du zum Beispiel deine Akustikgitarre aufnehmen willst, musst du die Möglichkeit haben, dein Mikrofon auf die Klampfe ausrichten zu können.

Bei einem Klavier ist das ganze noch schwerer, da die Klavierseiten vom ersten "C" bis zum letzten "C" sehr weit auseinanderliegen und man da ein Mikrofon braucht, das in der Lage ist einen weiten Winkel zu erfassen.

Richtig übel ist die Aufnahme von Drums, da die wirklich nur dann gut klingen, wenn jede einzelne Trommel ein eigenes Mikrofon bekommt.

Du bemerkst sicher jetzt schon: Hier wird richtig Geld gefordert: Die normale Soundkarte verfügt nämlich meistens nur über einen einzigen Mikrofoneingang. Jetzt bist du also schon gefordert und brauchst ein kleines Mischpult. Das Peavey VR8 hat 4 Mikrofoneingänge und kostet ca. 100 Euro.

Du solltest also bei Piano oder Drum-Aufnahmen überlegen, ob du da nicht besser mit Plugins beraten bist. Ein sehr gutes Plugin ist CV Piano von Tascam. Drumsamples bietet eine Google-Suche. Lies dazu auch den Artikel Realistische Drums

Deine Soundkarte

Die meisten modernen Soundkarten, sogar die Mainboard-verschraubten Billigteile verfügen mittlerweile über recht gute DSPs, mit 8bit-Sounds muss sich heute keiner mehr herumschlagen. Zumindest die mir bekannten Soundchips sind alle in der Lage mit 96 kHz bei 32bit aufzunehmen. Für's erste reicht 16bit und 44 kHz aber locker aus.

Gängige Soundkarten verfügen über folgende Anschlüsse:

  • Front L/R (Vorne Stereo)
  • Back L/R (Hinten LR)
  • Center (Front-Center)
  • Bass
  • Mic In (Verstärkter Mikro-Eingang)
  • Line In (Aux In)

Digital. Einfach aber eben nicht analog

Da sich VST, Ladspa, DSSI, AU und andere Standards durchgesetzt haben und die Rechenpower der PCs und Macs mittlerweile astronomische Geschwindigkeiten angenommen hat, solltest Du überlegen nicht von anfang an Digital zu arbeiten.

Digital bedeutet natürlich, dass du dich sehr schnell in Voreinstellungen von Synthesizern verlieren kannst und dabei das eigentliche Ziel, Musik zu machen, völlig aus den Augen verlierst. Ausserdem heißt Digital immer, dass es nicht Analog ist. So blöd das klingt, kein Plugin ist jemals in der Lage, nen 100%igen realistischen Sound eines Analogsynths oder gar einer Gitarre wiederzugeben. Insofern ist es gerade bei der Digitalen Musikproduktion wichtig, seine DAW zu kennen.

MIDI - Die Oma unter den Standards

MIDI ist für Computerverhältnisse biblisch alt. Allerdings funktioniert dieser Standard absolut problemlos auf

  1. jedem Betriebssystem
  2. nahezu jedem Synth/Effektgerät
  3. jedem DAW
  4. jeglicher Hardware

- deshalb haben andere Standards, die vermutlich wesentlich schneller und vermutlich sogar besser sind, keine reelle Chance.

Die Idee für den Song

Woher kommen Ideen für gute Songs?
Die Antwort darauf ist einfach: Von überall her. Schreibe einen Song über Dinge, die dich umgeben. Von mir aus auch über Youtube-Videos, wenn dir wirklich nichts besseres einfällt. Zumindest hättest du da auf jedenfall gute Promotion.

Author / Datum:
Marc Shake • 16.10.2009 - 17:59
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Musikproduktion

Iphone Musikanwendung

Diesen ganzen Quatsch mit Logic, Renoise oder Cubase braucht kein Mensch. Es geht auch alles mitm Iphone.

Enthält ein Youtube-Video

Author / Datum:
Marc Shake • 14.10.2009 - 21:16
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Linktipps

Profis brauchen keinen Computer zum Musikmachen

Professionelle Musikprogramme oder warum einige Leute nicht einsehen wollen, dass das alles nur Werkzeuge sind.

Mannomann, ich fetze mich regelmässig mit Metal-Heads oder anderen Rockern, dass Trance, Techno und sowieso alles ja nur elektronisch ist und keine Seele hat. Und ja, jedesmal gehen mir die Argumente aus, zum einen - weil ich nur bedingt gut am "echten" Schlagzeug oder am Klavier bin. Ich krieg da wohl nen sauberen Rhythmus oder eine gute Melodie hin aber ich bin weder Joey Jordison, noch Brian May.

Dennoch halte ich mich für nen guten Musiker.

Die Diskussion über professionelle Musiksoftware führt ohnehin ins nirgendwo, denn Musikprogramme sind Werkzeuge oder auch irgendwie Instrumente. Man muss sie beherrschen, dann funktioniert das auch so, wie's soll.

Bands und Computer

Richtig lustig sind die Bandheinis oder Gitarrenspieler, die mir erzählen wollen, dass sie auch ohne Computer sahnig Musik machen können. Im Heimbereich mag das ja auch noch richtig sein aber mittlerweile ist es so, dass absolut jeder Song digital überarbeitet wurde. Es wurden zigtausend EQ-Einstellungen gemacht und auf ner normalen Gitarrenspur liegen mindestens 10 Kompressoren. Davon mal abgesehen, wird heute in den seltendsten Fällen die Band als ganzes aufgenommen.

Björk:

If I hear one more person who comes up to me and complains about "computer-music has no soul" then I will go furious, you know. Cause of course the computer is just a tool. And if there is no soul in computer-music then it's because nobody put it there and that's not the computers role. It's the role of the songwriter. He puts down his soul in the song if he wants to. A guitar will never write a song and a computer will never write a song. These are just tools. And I think people were terrified in the beginning of the century when the telephone was invented. They were like "People will stop meeting each other and just talk in the phone all day" but that's ridiculous cause nothing can replace a meeting with another person.

Angenommen, man hat irgendeine gute Band zusammengetrommelt und die wollen nun nen Song aufnehmen: Ohne Witz, die einzelnen Audiospuren werden - wie beim Techno auch - nachher in Ardour oder Cubase zusammengeklebt und teilweise echt brutal nachbearbeitet. Eine Snaredrum zum Beispiel klingt fast immer beknackt.

Author / Datum:
Marc Shake • 14.10.2009 - 20:55
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Musikproduktion

Musikvideo produzieren

Früher oder später ist es soweit: Du hast einen Song gemacht und willst diesen jetzt im Netz oder sogar im Fernsehen präsentieren. Die normale MP3- oder OGG-Datei gibt es bereits kostenlos zum Download, allerdings willst du dein Werk noch visuell unterstreichen und brauchst deshalb ein schönes Musikvideo. Du hast nur keine Ahnung, wie man ein Musikvideo erstellt?

Dir kann hier geholfen werden:
Musikvideos sind oftmals der totale Bullshit, andersrum machen Leute wie Jonas Åkerlund wahre Kunst. Für das normale Haushaltsbugdet des Wohnzimmerproduzenten wird ein Musikvideo wie "Smack My Bitch up" oder "Scream" aber wohl unerreichbar sein, zumal Scream bis heute das teuerste Musikvideo aller Zeiten ist.

Was benötigt man denn nun für das Video?

Zuerst einmal solltest du dir darüber im Klaren sein, was dein Song als Botschaft transportieren soll. Ein Liebeslied macht nicht viel Sinn, wenn im Video Menschenfolter oder heraushängende Gedärme zu sehen sind. Die Kunden erwarten bei so einem Song meistens visuell anregende Sonnenuntergänge, Hand-in-Hand-Aufnahmen, Küsse usw.

Einen Song wie "Smack my Bitch up" zu verfilmen ist deshalb schon relativ kompliziert, da es keinen Songtext gibt, an dem man sich orientieren könnte. Åkerlund hat es geschafft, die puren Emotionen des Liedes in einen wirren, aggressiven Drogentripp umzuwandeln. Überlege Du dir also sehr gut, wie dein Song rüberkommen soll.

Aufnahme

Auge

Erstelle zuerst ein einfaches Drehbuch. Das ist ein total simpler Vorgang, da das erste Video vermutlich nicht unbedingt von tiefgreifender Story dominiert wird: Das Drehbuch umschreibt einfach, was der Zuschauer am Ende auf dem Bildschirm sehen soll. Die Kameramänner werden instruiert, was sie machen sollen und die Schauspieler sehen, wie deren Handlungen auszusehen haben. Zum Beispiel kann das so aussehen:

Der SÄNGER liegt auf einer weißen Fläche, sein Gesicht ist nicht zu sehen. Einzig die PUPILLE wird von der Kamera erfasst.
Zoom auf Pupille
AUGE blinzelt
MUSIK beginnt.
Langsam Zoom zurück, 16 Beats abwarten
Totale Gesicht Sänger.
SÄNGER: "You left me this morning..."

Location: Ein normales SCHLAFZIMMER. Es ist ungefähr 6 Uhr morgens, der SÄNGER liegt im Bett und SCHLÄFT. Dennoch SINGT ER mit GESCHLOSSENEN AUGEN
GIRLFRIEND schleicht sich aus dem Bett und packt LEISE die Sachen
TOTALE auf das Zimmer
SÄNGER: "...while I was deep asleep"
GIRLFRIEND: verlässt Zimmer
ZOOM auf SÄNGER GESICHT, Augen öffnen sich
SÄNGER vergießt eine TRÄNE.
Kamera verfolgt TRÄNE, die auf dem Teppichboden landet.

Und so weiter und so fort. Nachdem klar ist, was genau in dem Clip wann passieren soll, suche dir einen Zeichner oder male selbst ein einfaches Storyboard. Dieses Storyboard muss nicht schön sein, einfache Strichmännchen reichen, um den Darstellern und dem Kameramann zu zeigen, was genau sie eigentlich machen sollen.

Bringe dazu den Song auf CD mit an den Drehort und spiele ihn ab. Deine Band oder dein Sänger muss Playback dazu "singen", wobei das simple Mundbewegen reicht. Anschliessend muss das Video von der Kamera auf den Rechner: Inhaber von DVD-Kameras oder anderem Digi-Schnickschnack habens da einfach. Leute mit analogen Kameras sollten sich nen USB-Video-Grabber besorgen, den man simpel mit der Kamera verbinden kann.

Jetzt beginnt die heisse Phase. Du musst das Video schneiden. Da ich im Moment voll auf Linux bin, würde ich spontan KinoDV empfehlen. Dort gibt es Effekte, das Programm läuft ziemlich stabil und die Anleitungen sind auch okay. Ein einfaches Einführungsvideo für KinoDV findest Du übrigens hier.

Für die Windows-Benutzer reicht zumindest beim allerersten Video der Windows-Movie-Maker aus. Von den Effekten her ist das Programm nicht wirklich toll aber dafür läuft es einigermassen stabil.

Special Effects

Die meisten Videos haben zumindest einen Farbfilter und auch sehr oft einen Weichzeichner. Jashaka hat auch ein Keying-Modul.

Synchronisation

Klar, die Musik soll irgendwie synchron mit dem Video laufen. Deshalb haben alle Videoprogramme die Möglichkeit, eine Zeitleiste anzuzeigen, in der das Lied geladen werden kann. In den meisten Videoprogrammen kann man an bestimmte Stellen des Songs Lesezeichen setzen und dann die Bilder an den Song anpassen. Ein häufig auftretendes Problem bei analogen Aufnahmen ist übrigens, dass das Video asynchron zum Song läuft, da die Kamera den Clip beim Grabbing evtl. nicht 100%ig genau wiedergibt. Im Normalfall kann man das Video aber langsamer oder schneller machen, damit es zum Song passt. Da das bei jeder Videoschnittanwendung anders läuft, kann ich hier nicht genau darauf eingehen.

Author / Datum:
Marc Shake • 13.10.2009 - 18:48
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Musikproduktion


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Ich sags dir, wenn irgendwann wieder ein Meteorit von der Gr��e von dem der die Dinosaurier ausgerottet hat auf die Erde knallt, dann sind wir GEEKS die Einzigen die �berleben werden ... denn wenn die Sonne von der Asche verdeckt wird sind wir in unserem Element