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Deejay Contest

Auf dem Musikerblog Delamar.de habe ich heute erfahren, dass seit heute ein internationaler DJ-Contest im Gange. Die meistkommentierten Sets werden ins Finale kommen und man kann bei einer weltweit anerkannten Bookingagentur gesigned werden.

Prinzipiell find ich die Idee ja gut. Ehrlich.

Mein Problem ist, ich mag DJ-Contests nicht. Ich selbst bin ein sehr guter Hardstyle-DJ aber mit massenkompatiblen Zeugs wie House oder Black hab ich so meine Schwierigkeiten. Das liegt nicht daran, dass ich sowas nicht auflegen könnte sondern vielmehr daran, dass ich sowas gar nicht auflegen mag. Klar, irgendwie bin ich da auch Hure und spiel das Zeugs auch so aber meine Leidenschaft gilt nunmal der härteren Styles.

Bei Delamar.de hab ich auch meinen Senf dazu abgegeben: Ein massenkompatibler guter DJ wie Guetta kriegt definitiv mehr Kommentare als ein technisch einwandfreier Carl Cox. Cox ist definitiv der bessere DJ, hätte aber keine Chance... Vermutlich...

Author / Datum:
Marc Shake • 15.12.2009 - 18:15
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Linktipps

Kostenlose Musik aus der Demoszene

Menschen wie Lady Gaga oder Timbaland sind aus den Charts nicht mehr wegzudenken. Singles und Alben verkaufen sich wie geschnitten Brot und eine permanente Berieselung im Radio und TV sorgt dafür, dass jeder diese Musik kennt und unser Verständnis von "POP" maßgeblich davon beeinflusst wird. Für unbekannte Bands ist ohne vernünftiges Marketing kaum ein Licht am Horizont zu erkennen, es sei denn diese Bands sind schlau genug und verfolgen unsere Tipps für erfolgreiche Selbstvermarktung.

Dennoch kann und muss man leider davon ausgehen, dass von 100 Bands vielleicht zwei sowas wie erfolgreich werden. Der Markt ist übersättigt und Musik ist überall zu einem sehr günstigen Preis - und natürlich auch umsonst - zu haben. Neben den Pop-Ikonen gibt es eine bunte Independent-Szene, die Musik abseits des Mainstreams als Prämisse verfolgt und solange solch ein Act nicht in die Media-Control-Charts kommt, bleiben diese Sachen für Fans auch immer schön "Underground". Auch diese Szene möchte dennoch hohe Abverkäufe erreichen, ist aber wesentlich flexibler bei Marketingmassnahmen wie "Pay what you want" oder eben auch das einstellen ganzer Alben für Umsonst in P2p-Netzwerken.

Ein anderes Beispiel für Musikvermarktung sind Netlabels. Diese Zusammenschlüsse von Künstlern bieten auf Webseiten die Musik zum Download an. Die Webseiten sind aufgemacht wie Online-Shops und die meisten Tracks sind komplett kostenlos zu erhalten. Als Konsument kann man meist noch direkt mit den Künstlern in Kontakt treten und Lizenzen wie die Creative-Commons-Licence erlaubt dir sogar, die Musik zu brennen oder auch an Freunde zu verschicken. Ganze Remix-Communities bauen auf dem Netlabel-Konzept, insbesondere auf dem Creativecommons-Ansatz auf: Unter ccmixter.org gibt es eine unüberschaubare Anzahl von Mashups und Remixes. Musik wird hier zum Gemeinschaftskonzept.

Communities wie Soundcloud oder Myownmusic tun ihr übriges: Hier werden deine Musikstücke gehostet und andere Mitglieder können und sollen Kritiken zu deinen Songs schreiben können. Allerdings sind hier auch meistens nur Musiker unterwegs und die echte Reaktion von Musikkonsumenten ohne jeglichen Background bleibt leider oft aus.

Neben diesen ganzen Szenen gibt es aber noch eine ganz andere Auswahl von Musik im Netz: Die Demoszene.

Die Demoszene ist eigentlich ein loser Verbund von Computerkünstlern, die aus der vorhandene Hardware das beste überhaupt herauskitzeln. In erster Linie sind das grafisch aufwändige Echtzeitpräsentationen (Demos), die wunderbar aussehen und oft mit einer opulenten Musikauswahl unterlegt sind. Die Szenemusiker stellen ihre Werke aber eben auch oft als Rohdatei zur Verfügung und mit einem normalen MP3-Player kann man sich die Musik dann ohne die Demo ansehen.

Die Demoszene hat eine lange Geschichte hinter sich: Zuerst erschienen "Demos" als Einführung bei gecrackten Spielen und der Sinn dieser sogenannten Intros war es, Mitstreiter zu grüssen und kurz darzustellen, wie man das Game geknackt hat. Oft wurden auch lustige Geschichten über andere Demogroups veröffentlicht oder stolz darüber berichtet, dass man ein "2-Disk-Spiel" auf eine einzige Disk herunter-knacken konnte. All diese Informationen wurden im Normalfall aber mit einem schmissigen Soundtrack unterlegt.

Kompliziertere Kompressionsalgorithmen ermöglichten immer aufwändigere Intros aber irgendwann etablierte sich das "Intro" als eigene Kunstform und wurde zur Demo. Konzepte wie "Grüße" wurden beibehalten aber da die Demo nicht mehr vor ein Spiel gespannt wurde, sondern eigenständig als Programm funktionierte änderte sich die Qualität und der Musik wurde mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Die Entwicklung ging so weit, dass ein Demo als Musikvideo funktionierte und diverse Effekte synchron zu den Songs geschaltet wurden.

Unter den Demoszenern gab es Anfang der 90er Jahre Wettbewerbe, wie man aus einem einfachen MSDOS-PC oder einem Amiga optisch und akustisch das Maximum herausholen konnte. Neben 3D-Effekten wurde die Musik auch immer komplexer. Vom einfachen Technostück bis zum vollwertigen klassischen Filmsoundtrack war alles dabei, wobei die Dateigröße des gesamten Demos nie größer als 5 MB war. Aus dieser Zeit stammen auch die meisten Tracker wie Protracker oder FT2. Windows gab es nicht und demzufolge auch kein Cubase. Die Musik kam zu 100% aus der einfachen Soundblasterkarte oder der Gravis Ultrasound, der ersten Soundkarte mit Wavetable-RAM.

Diese Demoszene ist noch immer aktiv und hat viele Musiker hervorgebracht. Künstlernamen wie "Purple Motion", "4-mat", "Keith303" oder "Xerxes" lassen das Herz höher schlagen, wenn man sich denn irgendwie mit der Demoszene befasst. Einige von den Demoszenern arbeiten heute in der professionellen Musikproduktion, "Purple Motion" ist beispielsweise Orchesterdirigent, Sänger und spielt Harfe. Er arrangiert Musikstücke für Film- und Fernsehproduktionen. Andere arbeiten in der Computerspielbranche. "Skaven", der für den bombastischen Orchestersoundtrack bei der Demo "2nd Reality" verantwortlich ist, hat unter anderem Musik für Unreal beigesteuert und ist auch für einige der Designs beim Shooter "Max Payne" verantwortlich.

Die Musik der Demoszener ist in den meisten Fällen kostenlos zu beziehen. Es gibt tausende von Webseiten, die die Musik hosten oder in übersichtlicher Form darstellen. Einige Beispiele findest Du nun hier:

Author / Datum:
Marc Shake • 02.12.2009 - 17:20
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LinktippsTeh Interwebz

TrackbyTrack vertickt deine Musik

In meiner Followerliste bei Twitter ist ein Projekt namens TrackByTrack.com aufgetaucht. Genauer gesagt findet man unter http://twitter.com/trackbytrack den Herrn Wübbe. Ich folge den Updates vom trackbytrack jetzt auch und habe mir die Website von denen auch mal angeschaut.

http://trackbytrack.com/ bietet Musikern die Möglichkeit, eigene Songs zu promoten. Eine Auktion gibt es auch, bei der Musiker Auftragsarbeiten durchführen können. Nicht zuletzt kann man seinen Kram die eigene Musik über diverse Online-Shops verticken. Wie genau das läuft, muss ich entweder selbst herausfinden oder aber Gorden schreibt hier mal kurz in die Comments, wie genau deren System funktioniert. :)

Author / Datum:
Marc Shake • 04.11.2009 - 18:07
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LinktippsnewsMusikproduktion

Legale und illegale Google Musiksuche

Google ist unbestrittener Marktführer sowohl bei der Internetsuche als auch bei der Internetwerbung. Unternehmen, die im Web auf sich aufmerksam machen wollen, kommen überhaupt nicht mehr an Google vorbei und einige Leute glauben mittlerweile sogar, dass Google selbst das Internet ist.

Mit der bekannten Suchmaschine findet man alles vom Tutorial über die neusten News hin zu allem anderen, was das Herz begehrt. Geschickt formulierte Suchanfragen machen aus Google auch eine perfekte MP3-Suchmaschine.

Man kann mit Google fast jedes jemals erstellte Musikstück finden. Da Google seine Suchalgorithmen nicht offenlegt, muss man halt komplexe Suchabfragen bei Google reinschreiben.

Die üblichen Suchabfragen beinhalten einfach nur einen Begriff, wie zum Beispiel "Paul Elstak". Google durchsucht nun den internen Cache nach Seiten, die den Begriff "Paul Elstak" enthalten. Eine direkte Suchabfrage nach "Paul Elstak.mp3" führt dazu, dass Textdateien gesucht werden, die genau diesen Begriff enthalten.

Wenn man geziehlt ein MP3 sucht, fügt man "Paul Elstak" noch den Parameter "filetype:mp3" hinzu. Der Suchbegriff lautet nun also "Paul Elstak filetype:mp3".

Fairerweise muss ich sagen, dass man auf diese Art und Weise eher weniger Musik findet. Man sollte sich bei Suchmaschinen auf die Doofheit seiner Mitmenschen verlassen. Wenn man sich Webspace im Netz besorgt ist es normalerweise so, dass der Webserver so eingestellt ist, dass der Verzeichnisinhalt des Webservers NICHT angezeigt wird. Es gibt aber eben auch Anbieter, die genau diese Verzeichnisansicht bei ihrem Webspace zulassen.

Als TITEL haben solche Verzeichnisansichten standardisiert den Namen "Index Of" gefolgt von dem Verzeichnisnamen. Angenommen, ich suche ein komplettes Album, so gehe ich davon aus, dass das Album bei irgend wem auf dem Server in dem entsprechenden Verzeichnis liegt. Ich suche also nach "Index Of Marc Shake" - Google zeigt mir nun viele viele Webserver an, die das sogenannte Directory-Indexing eingeschaltet haben.

Natürlich wissen auch Suchmaschinenspammer diese Tricks und wenden die auch an: Mindestens 60% der Suchanfragen nach "Index Of 'Albumtitel'" führen zu Seiten mit - merkwürdigem Inhalt, also Trojanern, Viren und anderem Zeug, was man nicht haben will.

Google hat nun aber ernsthaft vor, in den legalen Musikmarkt einzusteigen und die großen Major-Label finden diesen Entschluss gut. Ähnlich, wie die Adsense-Geschichten tauchen spezielle Musikergebnisse ganz oben in der Suchergebnisleiste auf und der Suchende kann den Song direkt über Google kaufen. Bei Delamar könnt ihr nun direkt nachlesen, warum das für Musiker absolut beschissen ist.

Author / Datum:
Marc Shake • 02.11.2009 - 12:02
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LinktippsTeh Interwebz

Links III

[Youtube]GUSTO and the Pumpgun-Girl
Ein Angler, ein Bankräuber und ein Girl erleben den abenteuerlichsten und wohl auch schrecklichsten Tag ihres Lebens. Es geht um Gewalt, Daunenjacken, Angelruten, schütteres Haar, einen Tyrannosaurus und natürlich eine dicke Pump-Action! Gut, die Sache mit dem Dinosaurier war gelogen...
Google macht jetzt auch Navigationssysteme
Google erweitert seine kostenlosen Services um einen vollwertigen Routenplaner für Smartphones. Im offiziellen Google-Blog wurde jetzt Googlemaps als Smartphone-Application für das neue Android 2.0-Betriebssystem angekündigt. Vorläufig läuft das Google-Navi nur in Amerika und auch nur auf dem Droid-Handy von Motorola.
Vox-Daytime fällt weiter
Vox sendet zur Zeit nachmittags total uninteressanten Kram. Gut-uninteressanter Kram läuft eigentlich auf jedem TV-Sender aber solch einen Bullshit sendet nicht mal RTL2
Fünf Filmfreunde - Avatar, neuer Trailer
Der neue Trailer von James Cameron's neuestem Film. Sieht irgendwie komisch aus. Andererseits sah "Alien" auch schon komisch aus und dass Arnold Schwarzenegger ein fucking Terminator ist, war nach dem Trailer zu den Terminator-Filmen auch nicht so offensichtlich. Cameron ist ein Diktator am Set. Der steht hinter seiner Vision. Entweder es wird ein Knaller oder der totale Flop. Ich tendiere aber zu Knaller
Author / Datum:
Marc Shake • 29.10.2009 - 22:59
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