Google ist unbestrittener Marktführer sowohl bei der Internetsuche als auch bei der Internetwerbung. Unternehmen, die im Web auf sich aufmerksam machen wollen, kommen überhaupt nicht mehr an Google vorbei und einige Leute glauben mittlerweile sogar, dass Google selbst das Internet ist.
Mit der bekannten Suchmaschine findet man alles vom Tutorial über die neusten News hin zu allem anderen, was das Herz begehrt. Geschickt formulierte Suchanfragen machen aus Google auch eine perfekte MP3-Suchmaschine.
Man kann mit Google fast jedes jemals erstellte Musikstück finden. Da Google seine Suchalgorithmen nicht offenlegt, muss man halt komplexe Suchabfragen bei Google reinschreiben.
Die üblichen Suchabfragen beinhalten einfach nur einen Begriff, wie zum Beispiel "Paul Elstak". Google durchsucht nun den internen Cache nach Seiten, die den Begriff "Paul Elstak" enthalten. Eine direkte Suchabfrage nach "Paul Elstak.mp3" führt dazu, dass Textdateien gesucht werden, die genau diesen Begriff enthalten.
Wenn man geziehlt ein MP3 sucht, fügt man "Paul Elstak" noch den Parameter "filetype:mp3" hinzu. Der Suchbegriff lautet nun also "Paul Elstak filetype:mp3".
Fairerweise muss ich sagen, dass man auf diese Art und Weise eher weniger Musik findet. Man sollte sich bei Suchmaschinen auf die Doofheit seiner Mitmenschen verlassen. Wenn man sich Webspace im Netz besorgt ist es normalerweise so, dass der Webserver so eingestellt ist, dass der Verzeichnisinhalt des Webservers NICHT angezeigt wird. Es gibt aber eben auch Anbieter, die genau diese Verzeichnisansicht bei ihrem Webspace zulassen.
Als TITEL haben solche Verzeichnisansichten standardisiert den Namen "Index Of" gefolgt von dem Verzeichnisnamen. Angenommen, ich suche ein komplettes Album, so gehe ich davon aus, dass das Album bei irgend wem auf dem Server in dem entsprechenden Verzeichnis liegt. Ich suche also nach "Index Of Marc Shake" - Google zeigt mir nun viele viele Webserver an, die das sogenannte Directory-Indexing eingeschaltet haben.
Natürlich wissen auch Suchmaschinenspammer diese Tricks und wenden die auch an: Mindestens 60% der Suchanfragen nach "Index Of 'Albumtitel'" führen zu Seiten mit - merkwürdigem Inhalt, also Trojanern, Viren und anderem Zeug, was man nicht haben will.
Google hat nun aber ernsthaft vor, in den legalen Musikmarkt einzusteigen und die großen Major-Label finden diesen Entschluss gut. Ähnlich, wie die Adsense-Geschichten tauchen spezielle Musikergebnisse ganz oben in der Suchergebnisleiste auf und der Suchende kann den Song direkt über Google kaufen. Bei Delamar könnt ihr nun direkt nachlesen, warum das für Musiker absolut beschissen ist.
So ein Blog lebt von den Lesern, wenn dir also dieser Beitrag gefallen hat, so abonniere meinen Blog doch als RSS-Feed und lass auch alle anderen wissen, dass du diesen Blog gut findest. Beispielsweise kannst du diese URL auch twittern