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The Pacific bald auf Kabel Eins

©2010 HBO.

Kabel 1 zeigt ab 15.07.2010 eine neue Miniserie namens "The Pacific". Produziert wurde diese Serie vom gleichen Team wie die extrem fantastische Miniserie "Band of Brothers", welche hier unglücklicherweise auf RTL2 lief und so bis zur DVD-Veröffentlichung an mir vorbei ging.

Das wird mir mit "The Pacific" hoffentlich nicht passieren. Diese Serie, die von Steven Spielberg und Tom Hanks produziert wurde, behandelt den US-Einsatz der Marines gegen Japan in der Schacht um Guadalcanal. Die Serie kostete ein Vermögen von 200 Mio. US-Dollar. Ähnliche Themen hat auch der Film "The Thin Red Line" bzw. "der schmale Grat" oder eben auch "Letters from Iwo Jima".

Ich bin jedenfalls extrem gespannt auf die Serie, werde mir aber das alles vermutlich komplett erst auf DVD oder BluRay zu Gemüte führen.

Author / Datum:
Marc Shake • 29.06.2010 - 23:14
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Lena Meyer Landrut gewinnt ESC

Das neue Bewertungssystem scheint sich ausgezahlt zu haben. Es gab wieder jede Menge Nachbarschafts-Votes aber dieses Mal war es längst nicht so übertrieben wie sonst.

Lena hat den ESC gewonnen, nicht einmal knapp sondern mit massiv vielen Punkten. Aus fast ganz Europa kamen volle 12 Punkte und auch die Hetzkampagne einer gewissen Tageszeitung konnte daran nix ändern.

Stefan Raab hat es immer wieder probiert und dieses Mal hat alles gestimmt. Der Song gefällt mir persönlich jetzt nicht so aber die Performance war zugegebenermaßen echt sauber.

Vincent Hasselgård, Aktiv I Oslo.no
Foto:Vincent Hasselgård, Aktiv I Oslo.no

Nun ja, da kann man nur gratulieren oder wie seht ihr das?

Author / Datum:
Marc Shake • 30.05.2010 - 00:31
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fernsehblogger

Die 100 erfolgreichsten Filme und welche ich gesehen habe

Vom Gilly erwischt mich doch glatt via Twitter ein Stöckchen, welches gerade zu den Oscars passt.

Kurz gesagt: Ich soll alle Filme fett markieren, die ich schon gesehen habe. Diese Liste umfasst die 100 finanziell erfolgreichsten Filme.

001. Avatar – Aufbruch nach Pandora, 2009, James Cameron
002. Titanic, 1997, James Cameron
003. Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs, 2003, Peter Jackson
004. Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2, 2006, Gore Verbinski
005. The Dark Knight, 2008, Christopher Nolan
006. Harry Potter und der Stein der Weisen, 2001, Chris Columbus
007. Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt, 2007, Gore Verbinski    Den hab ich mir absichtlich nicht angesehen, da ich die ersten 20 Minuten echt übel fand
008. Harry Potter und der Orden des Phönix, 2007, David Yates
009. Harry Potter und der Halbblutprinz, 2009, David Yates
010. Der Herr der Ringe – Die zwei Türme, 2002, Peter Jackson
011. Star Wars Episode 1 – Die dunkle Bedrohung, 1999, George Lucas
012. Shrek 2 – Der tollkühne Held kehrt zurück, 2004, Andrew Adamson, Kelly Asbury, Conrad Vernon
013. Jurassic Park, 1993, Steven Spielberg
014. Harry Potter und der Feuerkelch, 2005, Mike Newell
015. Spider-Man 3, 2007, Sam Raimi    Fand ich aber auch scheisse
016. Ice Age 3, 2009, Carlos Saldanha, Mike Thurmeier
017. Harry Potter und die Kammer des Schreckens, 2002, Chris Columbus
018. Der Herr der Ringe – Die Gefährten, 2001, Peter Jackson
019. Findet Nemo, 2003, Andrew Stanton
020. Star Wars Episode 3 – Die Rache der Sith, 2005, George Lucas
021. Transformers – Die Rache, 2009, Michael Bay
022. Spider-Man, 2002, Sam Raimi
023. Independence Day, 1996, Roland Emmerich
024. Shrek der Dritte, 2007, Chris Miller
025. Krieg der Sterne, 1977, George Lucas
026. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, 2004, Alfonso Cuaron
027. E.T. – Der Außerirdische, 1982, Steven Spielberg
028. Der König der Löwen, 1994, Roger Allers, Rob Minkoff
029. Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels, 2008, Steven Spielberg    Fand ich auch doof
030. Spider-Man 2, 2004, Sam Raimi
031. 2012, 2009, Roland Emmerich
032. The Da Vinci Code – Sakrileg, 2006, Ron Howard    Reizt mich irgendwie gar nicht
033. Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia, 2005, Andrew Adamson
034. Matrix Reloaded, 2003, Andy & Larry Wachowski
035. Oben, 2009, Pete Docter, Bob Peterson
036. Transformers, 2007, Michael Bay
037. New Moon – Biss zur Mittagsstunde, 2009, Chris Weitz    Tja, dank meiner Frau
038. Forrest Gump, 1994, Robert Zemeckis
039. The Sixth Sense, 1999, M. Night Shyamalan
040. Fluch der Karibik, 2003, Gore Verbinski
041. Ice Age 2, 2006, Carlos Saldanha
042. Star Wars Episode 2 – Angriff der Klonkrieger, 2002, George Lucas
043. Kung Fu Panda, 2008, Mark Osborne, John Stevenson
044. Die Unglaublichen, 2004, Brad Bird
045. Hancock, 2008, Peter Berg
046. Ratatouille, 2007, Brad Bird
047. Vergessene Welt – Jurassic Park, 1997, Steven Spielberg
048. Die Passion Christi, 2004, Mel Gibson    Christ-Snuff-Porn
049. Mamma Mia!, 2008, Phyllida Lloyd    Jepp, dank der Ehefrau
050. Madagascar 2, 2008, Eric Darnell, Tom McGrath
051. 007 – Casino Royale, 2006, Martin Campbell
052. Krieg der Welten, 2005, Steven Spielberg
053. Men in Black, 1997, Barry Sonnenfeld
054. 007 – Ein Quantum Trost, 2008, Marc Forster
055. I Am Legend, 2007, Francis Lawrence
056. Iron Man, 2008, Jon Favreau
057. Nachts im Museum, 2006, Shawn Levy
058. Mission: Impossible 2, 2000, John Woo
059. Armageddon, 1998, Michael Bay
060. King Kong, 2005, Peter Jackson
061. The Day After Tomorrow, 2004, Roland Emmerich
062. Das Imperium schlägt zurück, 1980, Irvin Kershner
063. Wall-E – Der Letzte räumt die Erde auf, 2008, Andrew Stanton
064. Kevin – Allein zu Haus, 1990, Chris Columbus
065. Madagascar, 2005, Eric Darnell, Tom McGrath
066. Die Monster AG, 2001, Pete Docter
067. Die Simpsons, 2007, David Silverman
068. Terminator 2 – Tag der Abrechnung, 1991, James Cameron
069. Ghost – Nachricht von Sam, 1990, Jerry Zucker    Der ist von Zucker? Kraaasss, wusst ich nicht
070. Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich, 2004, Jay Roach
071. Aladdin, 1992, John Musker, Ron Clements    Huch, komischerweise nicht.
072. Troja, 2004, Wolfgang Petersen    Hmm? Ging völlig an mir vorbei
073. Twister, 1996, Jan De Bont
074. Indiana Jones und der letzte Kreuzzug, 1989, Steven Spielberg
075. Illuminati, 2009, Ron Howard    Reizt mich genau so wenig wie DaVinciCode
076. Toy Story 2, 1999, John Lasseter
077. Bruce Allmächtig, 2003, Tom Shadyac
078. Shrek – Der tollkühne Held, 2001, Andrew Adamson, Vicky Jenson
079. Der Soldat James Ryan, 1998, Steven Spielberg
080. Mr. & Mrs. Smith, 2005, Doug Liman
081. Die Rückkehr der Jedi-Ritter, 1983, Richard Marquand
082. Charlie und die Schokoladenfabrik, 2005, Tim Burton
083. Gladiator, 2000, Ridley Scott
084. Der weiße Hai, 1975, Steven Spielberg
085. Hangover, 2009, Todd Phillips
086. Mission: Impossible, 1996, Brian De Palma
087. Pretty Woman, 1990, Garry Marshall
088. Cars, 2006, John Lasseter    Fand ich allerdings doof. IMHO der schlechteste Pixar
089. Matrix, 1999, Andy & Larry Wachowski
090. X-Men – Der letzte Widerstand, 2006, Brett Ratner
091. Das Vermächtnis des geheimen Buches, 2007, Jon Turteltaub
092. Last Samurai, 2003, Edward Zwick
093. Tarzan, 1999, Kevin Lima, Chris Buck
094. 300, 2007, Zack Snyder
095. Ocean’s Eleven, 2001, Steven Soderbergh
096. Pearl Harbor, 2001, Michael Bay
097. Men in Black II, 2002, Barry Sonnenfeld
098. Sherlock Holmes, 2009, Guy Ritchie
099. Das Bourne Ultimatum, 2007, Paul Greengrass
100. Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen, 1993, Chris Columbus
Author / Datum:
Marc Shake • 08.03.2010 - 13:46
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fernsehblogger

Oscarverleihung 2010

Das waren also die Oscars 2010. Da mein DVB-T nicht so richtig rund lief, hab ich mir leider die ganze Verleihung nicht anschauen können. Insgesamt macht das aber nichts, da wie üblich, die Zeremonie an sich wieder mal nicht so prall war.

Die Oscars 2010 waren insgesamt aber doch wieder wesentlich besser als letztes Jahr. Überraschungen gab es allerdings meiner Meinung nach keine. Avatar ist ein solider Film, konnte den Preis als Bester Film allerdings nicht gewinnen, da zu einem "besten Film" doch noch immer mehr gehört, als nur Eyecandy und eine überschaubare Story. Sowieso waren die Oscars dieses Mal recht ausgewogen. Als Nicht-Filmschaffender war ich zumindest überrascht, dass die Preisträger entweder schon alte Hollywood-Hasen oder eben mehr oder weniger unbekannte Leutchen waren. Ich denk mal, von Mo'Nique haben die wenigsten in Deutschland je gehört und Christoph Waltz ist bei den Amerikanern ja eher unbekannt.

Ich mag Jeff Bridges, den Preisträger des Besten Hauptdarstellers für "Crazy Heart". Ich fand Bridges bei Tron schon cool und ungeschlagen zum Gröhlen bei DEM Film überhaupt: The Big Lebowski. Auch bei Iron Man hat mich Jeff total umgehauen. Kurz gesagt: Das is'n Typ, den ich irgendwie mag.

Sandra Bullock ist für mich so'n bißchen komisch. Bei Speed fand ich sie klasse, dann kam irgendwann Miss Undercover und irgendwie dachte ich ne Zeitlang, dass die Dame weg vom Fenster ist. Es kamen ein paar Liebeskomödien und jetzt bekam Bullock (die irgendwas von "Zähneputzen" am Redcarpet gefaselt hat) nen Oscar als Beste Darstellerin. Hmm, kann man machen - ich kenn den Film nicht aber irgendwie weiß ich auch nicht. Heißt für mich nur, dass Meryl Streep mal wieder leer ausging.

Up/Oben war für mich klarer Favorit und hat den Preis als bester Animationsfilm nicht umsonst gekriegt. Die ersten 10 Minuten von Up sind noch immer besser als so manches Liebesdrama und die kauzigen Figuren machen Oben zum besten Pixarfilm. (Und das von jemandem, der Cars total beschissen findet)

Star Trek hat ja auch nen Oscar gekriegt, für die beste Maske. - Da frag ich mich gerade, was die Academy da eigentlich geritten hat? So wahnsinnig viel Maske war da jetzt nicht drin.

Der Beste Film wurde ja Kathryn Bigelows Tödliches Kommando - ein Film, den ich mir noch unbedingt angucken muss, da ich Blue Steel, der ebenfalls von Bigelow ist, auch ziemlich gut fand.

Hier übrigens mal die Liste aller Gewinner:

  • Actor in a Leading Role: Jeff Bridges in “Crazy Heart”
  • Actor in a Supporting Role: Christoph Waltz in “Inglourious Basterds”
  • Actress in a Leading Role: Sandra Bullock in “The Blind Side”
  • Actress in a Supporting Role: Mo’Nique in “Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire”
  • Animated Feature Film: “Up” Pete Docter
  • Art Direction: “Avatar” Art Direction: Rick Carter and Robert Stromberg; Set Decoration: Kim Sinclair
  • Cinematography: “Avatar” Mauro Fiore
  • Costume Design: “The Young Victoria” Sandy Powell
  • Directing: “The Hurt Locker” Kathryn Bigelow
  • Documentary (Feature): “The Cove”
  • Documentary (Short Subject): “Music by Prudence” Roger Ross Williams and Elinor Burkett
  • Film Editing: “The Hurt Locker” Bob Murawski and Chris Innis
  • Foreign Language Film: “El Secreto de Sus Ojos” Argentina
  • Makeup: “Star Trek” Barney Burman, Mindy Hall and Joel Harlow
  • Music (Original Score): “Up” Michael Giacchino
  • Music (Original Song): “The Weary Kind (Theme from Crazy Heart)” from “Crazy Heart” Music and Lyric by Ryan Bingham and T Bone Burnett
  • Best Picture: “The Hurt Locker” Nominees to be determined
  • Short Film (Animated): “Logorama” Nicolas Schmerkin
  • Short Film (Live Action): “The New Tenants” Joachim Back and Tivi Magnusson
  • Sound Editing: “The Hurt Locker” Paul N.J. Ottosson
  • Sound Mixing: “The Hurt Locker” Paul N.J. Ottosson and Ray Beckett
  • Visual Effects: “Avatar” Joe Letteri, Stephen Rosenbaum, Richard Baneham and Andrew R. Jones
  • Writing (Adapted Screenplay): “Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire” Screenplay by Geoffrey Fletcher
  • Writing (Original Screenplay): “The Hurt Locker” Written by Mark Boal
Insgesamt solide Verleihung. Abwarten, ob's davon nochmal ne Wiederholung gibt, die ich auch gucken kann.
Author / Datum:
Marc Shake • 08.03.2010 - 08:30
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Warum Latenight in Deutschland nicht funktioniert

Es gab 1995 bis zum 23. Dezember 2003 eine Zeit, in der Latenight noch funktioniert. Mit stoischer Gelassenheit sendete Sat1 Tag für Tag die Harald Schmidt Show und auch wenn die Quoten nicht berauschend waren, so wurde weitergesendet und es bildete sich eine treue Fanbasis (inkl. mir). Über Harald Schmidt konnte ich mit meinen Freunden morgens in der Schule/Ausbildung reden und auch darüber, wie schön die Crew in die Sendung integriert wurde. Wenn Zerlett lustig sein musste und man ihm gewünscht hat, dass er einfach nur Musik machen darf hat man sich mehr Bildschirmzeit mit Suzanna Novinscak gewünscht.

Damals nannte die Bildzeitung Schmidt noch Dirty Harry und es gab die lustigsten Schmidtsprüche am nächsten Tag noch zum nachlesen. Ich habe mich also gefragt, warum Latenight in Deutschland seitdem quasi tot ist.

Es gibt keine guten Latenight-Moderatoren

Schmidt war zu Glanzzeiten bösartig, sarkastisch, ironisch und intellektuell. Neben absolutem Fäkalhumor schaffte er es eine Pointe zu setzen, die ein abgeschlossenes Germanistikstudium voraussetzte nur um kurz danach wieder irgendwas total bescheuertes (im positiven Sinne) zu zeigen. Mittlerweile ist Schmidt zwar noch immer sehr lustig aber wenn man ehrlich ist, ist viel von der Bösheit verlorengegangen.

Eine zeitlang habe ich Oliver Pocher eine Latenight zugetraut aber irgendwie fehlt mir da neben der Boshaftigkeit einfach der Anspruch. Es gibt in Deutschland keine Jay Lenos oder Conan O'Briens oder Jon Stewarts - also Leute, die hochintelligente politische Statements in kleinen Zoten verpackt an das Publikum richten können.

Wobei ich da den Kabarettisten vielleicht unrecht tue. Ein Dieter Nuhr kann sowas, allerdings ist dieser mit seiner ruhigen Art schwer für diejenigen zu versehen, die abends zum Einlullen in die Sendung einschalten. Ich würde eine Mischung aus Günther Jauch und Volker Pispers mit einer Prise Raab bevorzugen. Sowas gibt's nur leider nicht. Am ehesten würde ich sowas noch Christoph Maria Herbst zutrauen.

Quoten

Latenight funktioniert nur über Quote: Ein Privatsender kann sich eine Stunde Sendezeit mit miesen Quoten nur bedingt leisten. Wenn eine treue Fanbase immer die Sendung guckt, kann man zielgruppengerechte Werbung schalten. Dafür müsste sich nur eine treue Fanbase bilden.

Repeat

Was bei den Programmplanern in Deutschland noch nicht angekommen zu sein scheint ist folgendes: Latenight ist TV zum Einschlafen. US-Latenight wird spätabends versendet um für die arbeitende Bevölkerung einen Tagesabschluss zu bilden. Jemand, der den ganzen Tag geackert hat, will politisch informiert sein, verpackt in Humor und letzten Endes noch ein wenig Promo für CDs oder neue Filme sehen. Zwischendurch muss ein aktueller Musikact laufen und währenddessen kann man als Zuschauer beruhigt einschlafen.

Gäste

Okay, für die lahmarschige Art der deutschen Promis kann man nichts. Davon mal abgesehen gibt es wenige echt interessante und dabei auch noch wortgewandte deutsche Promis, die auch wirklich was zu sagen haben. Im TV werden immer wieder die gleichen Schnarchnasen interviewt und wenn man mal ehrlich ist, interessiert der deutsche Film im Kino auch keine Sau. Da haben es die Amis mit ihren DiCaprios oder Hanks' echt leichter. Diese Leute sind Interviews gewohnt, man kennt sich und dementsprechend ist die Stimmung locker und entspannt.

Einige Dinge sind so lustig, dass die sogar über den großen Teich schwappen. Jimmy Kimmel wollte immer Matt Damon in der Sendung haben. Als er dann da war, hat er richtig witzige Sachen gemacht. Das funktioniert nur, wenn ein gewisses Vertrauen zum Moderator da ist.

Fazit

Latenight in Deutschland ist zwecklos. Solange nicht täglich um 23:00 Uhr ein intelligenter Kabarettist und Comedian das Tagesgeschehen in wohlportionierte Häppchen packt und die Standard-Gäste aller anderen Sendungen endlich mal zuhause bleiben, wird sich keine Engelke, kein Pocher, kein Schmidt, kein Raab und auch kein Nuhr vernünftig etablieren können.

Author / Datum:
Marc Shake • 21.12.2009 - 18:30
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