GI Joe Geheimauftrag Kobra
Mit meiner Ehefrau war ich jetzt wieder DVDs kaufen, davon mal abgesehen gab's natürlich auch jede Menge neues Filmmaterial vom Weihnachtsmann. Während bei den Filmen absolutes Kultmaterial wie American Werewolf in London dabei war, musste natürlich auch überteuerter Trash gekauft werden. Mit Trash meine ich die neuste Perle in unserem DVD-Schrank: G.I. Joe - Geheimauftrag Kobra.
Und das ist ein Quatsch² allererster Güte. Exoskelettanzüge, Schallkanonen (die komischerweise auch noch Licht absondern), Bullet-Time-Hüpfeinlagen und -Explosionen und jede Menge unerwähnter Kollateralschaden sorgen für ein fulminantes optisches Riesenbuhei ohne moralischen Tiefgang.
In Paris werden hunderte von Autos (inkl. Fahrer - wobei da sogar noch Familien an Bord sein könnten) wahllos durch die Luft geschleudert (auch von den Guten!) und durch Züge wird auch gesprungen. Auf dem Schirm explodiert eigentlich ständig irgendwas und nebenbei wird natürlich auch noch zwecks Tiefe per Rückblende auf die Geschichte einzelner Protagonisten eingegangen, jedoch ohne irgendwas sinnvolles dabei zu erklären.
Die Hauptfiguren des Films haben mich permanent an andere Filme erinnert. So wird Duke zum Beispiel von dem Obertänzer aus Step Up gespielt und sein bester Kumpel ist der Kiffer aus den ersten beiden Scary-Movie-Filmen. Joar, kann man machen. Aber ich musste dabei permanent grinsen.
Und auch, wenn ich den Film hier relativ brutal zerreiße, muss ich zugeben, dass ich mich auf irgendeine kranke Art und Weise doch unterhalten gefühlt habe. Klar - so'n Film wie G.I. Joe guckt man und hat 5 Minuten später eigentlich schon wieder vergessen, um was es eigentlich ging.
- Author / Datum:
- Marc Shake • 11.01.2010 - 19:29
- Categories
- movieblog •
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