Acht Minuten und Sechsundvierzig Sekunden - Dave Chappelle

Die Polizei wurde gerufen, als ein Mann namens George Floyd mit einem gefälschten Zwanziger bezahlt hatte. Der Mann hat sich nicht großartig gewehrt, doch die Polizei ging unverhältnismäßig brutal gegen den Afroamerikaner vor. Der Polizist Derek Chauvin drückte den kooperativen Mann mit dem Knie runter und nahm das Knie auch dann nicht herunter, als George immer wieder „I can't breathe“ sagte. Selbst als Floyd das Bewusstsein verloren hat, hat der Cop weiter mit seinem vollen Gewicht auf den Hals des Mannes gedrückt. Der Mord selbst wurde gefilmt und Leute, die eingreifen wollten, wurden von den anderen Polizisten bedroht und weggescheucht.

Nach dem Tod brach in Amerika die Hölle los. Bürgerkriegsähnliche Zustände und ein völlig überforderter US-Präsident, der sich auch nicht davor scheut, das Militär gegen das eigene Volk einzusetzen. Die Black Lifes Matter Bewegung erfährt aktuell viel Zustimmung und tatsächlich scheint sich momentan etwas zu bewegen: So verzichtet Github zukünftig auf die Begriffe Master/Slave und in PHP wird nicht mehr von Whitelist und Blacklist gesprochen. (Siehe hier)

Ich habe mich immer gefragt, wie Dave Chappelle auf den Tod von George Floyd reagiert. Nicht, weil er ein Promi ist, aber er ist derjenige, der zum Thema Rassismus noch immer die allerbesten Comedy-Skits hatte. Niemand ist da besser als er. Und jetzt kam dank Netflix is a Joke tatsächlich ein Standup von Chapelle heraus, das mich mehr als nur umgehauen hat. Ich habe das Ding mittlerweile schon 10 Mal geguckt und bekomme noch immer Gänsehaut.

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