Computer in der Musik

Computer in der Musik

Es gibt ja diese Leute, die sagen, dass Computer keine Seele hätten. Es wird behauptet, dass Computermusik immer gleich klingt und dass man immer eine Band benötigt, um richtige Musik zu machen.

Grundsätzlich ist das natürlich Quatsch.

“I find it so amazing when people tell me that electronic music has no soul. You can’t blame the computer. If there’s no soul in the music, it’s because nobody put it there.” Björk

Heute wissen wir, dass im Grunde jeder Song irgendwann mal durch einen Rechner gejagt wird. Die Zeiten, in denen eine komplette Band gleichzeitig aufgenommen wird, sind vorbei und natürlich wird jedes einzelne Instrument durch eine komplexe Kette von VST-Plugins gejagt, um möglichst gut zu klingen. Davon abgesehen werden sehr, sehr viele Instrumente gar nicht mehr analog aufgenommen, sondern es werden die MIDI-Daten aufgezeichnet und die Hammond-Orgel ist eben keine echte Hammond, sondern ein Plugin.

Es gibt, gerade im Bereich "Filmmusik" sehr viele Beispiele für Musik, die bei uns Emotionen auslösen. Sei es "Time" von Hans Zimmer oder "He's a pirate" von Klaus Badelt. Meinetwegen auch die Titelmusik von "Game of Thrones" von Ramin Djawadi oder "Indiana Jones" von John Williams. Wobei John Williams eine Ausnahme ist: Er schreibt seine Lieder ausschließlich mit Stift und Zettel und gibt seine Aufzeichnungen an Leute wie Mark Graham. (Quelle) Das Team um Graham nutzt dann Notationsprogramme und überträgt diese Aufzeichnungen.

In den allermeisten Produktionen kommen DAWs wie Cubase, Logic, Reaper oder sonstiges zum Einsatz. Allerdings werden Solisten immer mal wieder eingestellt, da eine echte Violine halt einfach sehr geil klingt.

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Tags: music computer
Kategorie: Music