Hund ist Hund - und Hund ist nicht Mensch

Hund ist Hund - und Hund ist nicht Mensch

Zuerst mal muss man überlegen, was dein Hund eigentlich von dir will. Ein Hund liebt gutes Essen. Für ein Leckerli setzt der Hund sich vor dich hin, obwohl er da keinen Sinn drin sieht. Für ein Leckerli läuft der Hund hinter dir her.

Irgendwann lernt der Hund, dass es irgendwann ein Leckerli gibt. Also läuft er dir auch mal gerne einen längeren Zeitraum über hinterher, weil die Chance, dass du ihm was zu fressen gibst, größer ist, als bei irgendwem anders.

Der Hund lernt schnell, dass du es total gut findest, wenn er sich bei bestimmten Geräuschen auf den Boden legt oder sich auf den Rücken rollt. Und wenn du was gut findest, gibt es was zu essen. Oder es wird gestreichelt, was ja auch mal ganz angenehm ist.

Aus Sicht des Hundes bist du die Garantie für eine gewisse Lebensqualität.

Nachdem ich jetzt das Verhältnis zwischen Mensch und Hund komplett entromantisiert habe, kann ich aber sagen, warum Menschen ihren Hund total toll finden und sogar lieb haben.

Hunde sind in der Lage, menschliche Emotionen zu verstehen. Ein Hund ist das einzige Lebewesen, dass Empathie zeigen kann. Ein Hund merkt tatsächlich, wenn du angespannt bist und der Hund will, dass du zufrieden (mit ihm) bist. Das bedeutet, der Hund legt dir zum Beispiel den Kopf auf dein Bein, wenn du traurig über Rechnungen brütest. Das macht der Hund aber nicht aus Mitleid, sondern weil er weiß, dass du ihn dann beachtest. Aber als Mensch wertest du dieses ankuscheln als Zuneigung aus.

Das sei dir auch gegönnt. Immerhin ist die Mensch-Hund-Beziehung dadurch gefestigt: Der Hund kriegt seine Beachtung und du kriegst das, was du als Liebe oder Respekt interpretierst.

Menschen neigen dazu, in den Hund so viel reinzudenken: Hunde sind aber nun mal Tiere, mit ungefähr dem geistigen Niveau eines 1 Jahr alten Kindes.

Daher fällt es Hundebesitzern auch nicht schwer, sich zwischen Mensch und Hund entscheiden zu müssen. Die Bedürfnisse des Hundes lassen sich relativ einfach befriedigen und dafür kriegst du einen Begleiter, der dich ablenkt.

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Tags: hund hundeerziehung mensch

Kategorie: Hund
Datum: 31.05.2019 Autor: Marcel Schindler

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