KI macht einfach alles kaputt - es ist alles Fake und macht die Reichen noch reicher
Veröffentlicht am 2026-02-17 10:30:00
Das hier ist ein Pamphlet, ein brennender Busch, eine Abrechnung mit den OpenAIs, Geminis und Groks dieser Welt. Eine Abrechnung mit der KI-Politik von Microsoft, mit den Tech-Bros, mit Vibe-Coding und dem ganzen "Agentic"-Hype. Es geht um PC-Hardware, seltene Erden, Umweltschutz und blanke Energieverschwendung.
Dieser Artikel schlägt der LinkedIn-Bubble direkt ins Gesicht. Das ist kein stumpfer Rage-Bait, sondern eine Analyse von Punkten, die gerne verdrängt werden: vom sterbenden Internet bis zum kollabierenden Arbeitsmarkt. Schnallt euch an, das wird ein wilder Ritt.
Schluss mit dem Wahnsinn!
KünstlerInnen und ProgrammiererInnen sind die echte Revolution – nicht die Sloperators
Die Welt ist voller kreativer Menschen, die völlig neue Musikgenres erfunden oder Gemälde erschaffen haben, wie sie die Welt noch nie sah. Wir haben Köpfe, die Algorithmen aus dem Nichts erdacht haben – wie jene mathematischen Kniffe, die 3D-Grafik plötzlich um den Faktor 100 beschleunigten. Diese Menschen haben echte Kunst erschaffen, weil sie ihre Erfahrung, ihren Schmerz und ihre Liebe in Projekte gegossen haben. Nirvana hat mit Smells Like Teen Spirit die Welt der Distortion auf den Kopf gestellt. Der Doom-Quellcode läuft heute auf elektrischen Zahnbürsten. Vergoldete Stolpersteine erinnern uns an dunkle Zeiten. Das ist menschlicher Kontext.
Programmierende erschaffen Welten. Sie verlassen sich auf das Wissen anderer, aber sie transformieren es. Wenn ich dich bitte, an die Farbe „Blau“ zu denken, denkst du an ein anderes Blau als ich – nicht durch Zufall, sondern weil dein Unterbewusstsein deine Gefühle einfließen lässt. KIs simulieren diese Präferenz lediglich über einen sogenannten "Seed" – eine Zufallszahl. Eine KI hat kein Lieblingsblau. Sie hat gar nichts.
Du kannst drölfmillionen Zeilen Code in eine KI prügeln, sie wird niemals so gut sein wie ein Mensch. Nie. Alles, was sie tut, ist ein Skript nachzubauen, das irgendwo auf der Welt schon einmal geschrieben wurde.
KI kann nicht denken – und erst recht nicht innovativ sein
Oft hört man: „KI wird die Kernfusion erfinden, dann ist das Energieproblem gelöst!“ Das ist Bullshit. KI kann das nicht, weil wir Menschen es noch nicht geschafft haben. Ein kurzer Exkurs zur Realität:
KI-Modelle basieren auf Daten, die in Vektor-Datenbanken indiziert werden. Ein LLM weiß nur deshalb, was ein Hund ist, weil ein Mensch ein Bild annotiert hat. Die Modelle sind ausschließlich von menschlichem Wissen begrenzt. > Man kann KIs zwar synthetische Daten für ihre eigenen Datenbanken (RAG-Systeme) erstellen lassen, aber dabei besteht das Risiko der "Modell-Autophagie": Die KI wird dumm, weil sie sich von ihren eigenen, unsauberen Fragmenten ernährt. Fakt ist: Es gibt tausende Abhandlungen zur Kernfusion. Aber da noch nie jemand einen Text verfasst hat, in dem die Kernfusion tatsächlich (massentauglich) funktioniert, kann die KI diesen Text auch nicht generieren. KI ist eine gigantische Suchmaschine auf Steroiden, die Daten synthetisiert. Mehr nicht. Sie speichert allerdings keine Texte, sondern Gewichtsmuster
Wenn eine Headline schreit, KI hätte einen eigenen C-Compiler erschaffen, dann ist das gelogen. Die KI hat lediglich 40 Jahre existierenden Compiler-Quellcode neu zusammengewürfelt. Es ist das "Getty-Images-Problem": Man sieht in KI-Bildern oft noch die Geister der Wasserzeichen. KI erschafft nichts Neues, sie mischt nur das Vorhandene neu ab.
Die große Machtverschiebung
Das Internet stirbt einen einsamen Tod hinter Logins. Früher gab es für jedes Nischenthema ein Blog, ein Forum, einen Webring. Wissen war verteilt und frei zugänglich. Heute versinkt alles in Facebook-Gruppen, Discord-Servern und WhatsApp-Communities.
Das ursprüngliche Web war die Welt der "Fachidioten". Infos zu Zurück in die Zukunft gab es auf Fanseiten von Leuten, die jeden Frame auswendig kannten. Heute ist dieses Wissen kanalisiert und hinter den Paywalls und Userkonten von Meta, xAI und Microsoft eingesperrt.
Bei der KI ist es noch schlimmer: Chats sind privat. Wenn ich der KI eine hochspezifische Linux-Frage stelle und eine perfekte Antwort bekomme, profitier nur ich davon – und Microsoft bekommt meine Daten. Auf meiner Website hingegen findest du alles zu Linux und Musikproduktion, ohne dass ich wissen will, wer du bist. Mein Wissen gehört allen, ohne Kompromisse. Es liegt nicht in den exklusiven Serverfarmen der Tech-Giganten.
Urheberrecht
Fair Use My Ass
Aus Sicht der Techbros werden Bilder, Texte, Musikstücke und Kunst im Allgemeinen unter der „Fair Use“-Flagge verarbeitet. In den USA ist das so'n bisschen wie das Zitatrecht. Du kannst ein Buch lesen, um wissen zu erlernen. Der große Unterschied ist nur, dass ein Mensch lernt, eine Maschine plagiiert und OpenAI+Co. lassen sich das geklaute Buch in Form eines Abos bezahlen.
Data Laundering (Geldwäsche für Daten)
Es macht einen Unterschied, ob ich als Fotograf meine Bilder bei Flickr hochlade und sie per © und Urheberrecht schütze und sie trotzdem jeder angucken kann oder ob ich eine Paywall davor packe. Die Bots der Tech-Bros greifen Wissensdatenbanken ab, „raggen“ die ein, verpacken die als „eigene Leistung“ und niemand wird je erfahren, woher das Fachwissen über Dinosaurier tatsächlich kommt.
Black Box
Google, OpenAI, Perplexity und so sagen, dass die Auswertung all dieser Daten ein „Geschäftsgeheimnis“ ist. Das Ding ist, jeder weiß, dass es einfach nur ein Kopieren von Daten ist, die dann verwurstet werden. Die wissen ganz genau, dass die Urheber, wenn es denn genug beweise gäbe, eine Sammelklage abfeuern könnten. Aber unter dem Deckmantel von "Open Source" wird behauptet, dass diese Daten nur für wissenschaftliche Zwecke genutzt werden.
Was übrigens Quatsch ist, weil diese Daten zukünftig auch für WERBUNG GENUTZT werden
Die Ressourcen-Lüge
1. Das WWW als Müllhalde
Social Media besteht fast nur noch aus KI-Influencern, KI-Katzen und KI-generierter, faschistischer Kackscheiße in den Kommentaren. Dieser digitale Müllflut schwemmt alles weg, was echt ist.
2. Die Entwertung der Kunst
Es gibt Dienste, die per Knopfdruck ganze Kinderbücher generieren und bei Amazon fluten. Jeden Tag werden schätzungsweise 60.000(!) KI-generierte Songs hochgeladen. Als echte/r MusikerIn kämpfst du bei Spotify nicht mehr nur gegen die schlechten Quoten, sondern gegen eine Lawine aus automatisiertem Schrott, der fatalerweise oft "gut genug" klingt, um die Algorithmen zu füttern.
3. Der energetische Wahnsinn
Ein potenter Gaming-Rechner verbraucht unter Last ca. 0,6 kWh. In KI-Rechenzentren stehen zehntausende solcher Einheiten – mal tausend. Wir verbrennen Unmengen an Strom, um Katzenbilder und mittelmäßige Werbetexte zu generieren, während wir gleichzeitig über Klimaziele diskutieren.
Der PC-Kollaps: Du kannst dir Hardware nicht mehr leisten
In den 90ern war Hardware teuer, aber eine Investition. Ein C64 oder ein früher Pentium hielt Jahre. Vor der großen Krise konnte man für 500 Euro einen Laptop kaufen, der mit einer SSD-Nachrüstung ewig hielt.
Heute kauft die KI alles auf. RAM, SSDs, GPUs – die Preise explodieren oder die Bestände sind schlicht leergefegt, weil die KI-Buden sämtliche Kapazitäten für ihre Modelle bunkern. Es geht so weit, dass Samsung Probleme hat, die eigene Handysparte mit Speicher zu beliefern, weil die Server-Farmen alles absaugen. Die Hardware, die eigentlich uns Nutzer befähigen sollte, wird zum exklusiven Werkzeug der Großkonzerne.
Das Endspiel: Wo bleibt der Mensch?
Diese ganze Revolution findet nicht in Europa statt. Wir haben zwar Mistral, aber der Markt schreit nur nach ChatGPT und Gemini. KI klaut unsere Ideen, unsere Arbeitsleistung und transferiert den Profit nach Übersee. Die Gewinner sind Konzerne, die bereits genug Geld haben, um den Welthunger mehrfach zu beenden.
Und die Jobs? Die KI-Fanboys versprechen Erleichterung. In Wahrheit droht die Abschaffung. Programmierer werden zu "Aufsehern" von Agenten degradiert, Taxis fahren autonom, Texte werden maschinell lektoriert.
Das ist ein gewaltiges Problem: Unsere Weltwirtschaft basiert darauf, dass Menschen Geld verdienen, um es auszugeben. Wenn die Wertschöpfung nur noch bei den Tech-Bros landet, bricht das System zusammen. Am Ende bleiben nur ein paar Super-Admins in den klimatisierten Server-Räumen übrig, die als Einzige noch wissen, wie man den Stecker zieht.